04.11.2002 | 00:00

Herzogenburg: Rückhaltebecken für Ederdingerbach

Land NÖ beteiligt sich an Gesamtkosten von 145.000 Euro

Der Ederdingerbach bei Herzogenburg führt normalerweise nur wenig Wasser. Wenn die Fluten aber rasch anschwellen, sieht die Lage völlig anders aus, wie im August 1999, als nach intensiven Niederschlägen das Wasser die Siedlungsgebiete der Orte Ederding, Wiesing und Wielandsthal überflutete. Die NÖ Landesregierung beschloss kürzlich einen Zuschuss zu einem Projekt, dass vorsieht, in der Stadtgemeinde Herzogenburg (Bezirk St. Pölten) für den Ederdingerbach um insgesamt 145.000 Euro ein Rückhaltebecken zu errichten. Das Land zahlt hiefür einen Beitrag von 35 Prozent, die anderen Anteile werden vom Bund, vom Traisen-Wasserverband und von der Stadtgemeinde Herzogenburg getragen. Nach dem Bau von Rückhaltebecken soll die Wassermenge dotiert an die Vorfluter, nämlich an den Ederdingerbach, in den dort fließenden Werkskanal und schließlich an die Traisen, abgegeben werden.

Insgesamt müssen am Ederdingerbach bereits im ersten Bauabschnitt vier Rückhaltebecken gebaut werden. Das erste, ein Erdbecken am westlichen Rand vor Ederding, wird im Spätherbst 2002 umgesetzt und hat ein Volumen von 3.650 Kubikmetern.


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