08.10.2002 | 00:00

NÖ Spielplatzförderung 2003 gestartet

Für 25 niederösterreichische Gemeinden je 10.000 Euro

Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop und Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka stellten gestern im NÖ Landhaus in St.Pölten die NÖ Spielplatzförderung 2003 vor. 25 niederösterreichische Gemeinden erhalten je 10.000 Euro für die Gestaltung eines bedürfnisgerechten und naturnahen Spielplatzes. Die Mitbeteiligung der Kinder und der Eltern steht dabei im Mittelpunkt.

Nach dem großen Erfolg des Jahres 2002, in dem mehr als 100 Gemeinden einen Antrag stellten, wird die NÖ Spielplatzförderung im Jahr 2003 fortgesetzt. Jede niederösterreichische Gemeinde ist eingeladen, mit Unterstützung einer Eltern- bzw. Projektgruppe bis spätestens 15. Jänner 2003 einen Antrag an das Amt der NÖ Landesregierung, Abteilung F3, NÖ Familienreferat, 3109 St.Pölten, Landhausplatz 1, zu stellen. Voraussetzung für die Stellung des Antrages ist die Erfüllung bestimmter Kriterien, wie zum Beispiel, dass der Spielplatz eine Größe von mindestens 1.500 Quadratmetern hat, eine Elterngruppe das Projekt unterstützt und sich die Gemeinde zur Beteiligung von Kindern in der Planungsphase bereit erklärt. Eine Jury wird die Projekte bewerten und schließlich 25 Gemeinden auswählen. Diese Gemeinden werden Ende März 2003 bekannt gegeben.

„Es ist uns ein großes Anliegen, Gemeinden bei der Realisierung solcher naturnahen Spielplätze zu unterstützen“, sagte Prokop, „daher haben wir für sie die NÖ Spielplatzförderung in das Leben gerufen.“ Obwohl die Kinder heute viele Spielsachen haben und es viele Einrichtungen gebe, würden sich Kinder oft nicht austoben, weil die natürliche Bewegung nur stark eingeschränkt genutzt werden könnte. Die Situation rund um das Wohnen und den Verkehr würde den Bewegungsdrang der Kinder behindern. Dazu komme noch die Nutzung einer Vielzahl an elektronischen Medien, die körperliche Bewegung bleibe dabei auf der Strecke. Auch aus diesem Grund müssten sowohl die Eltern als auch die Kinder bei der Gestaltung und beim Aussehen von Kinderspielplätze mitentscheiden.

Die ökologische Spielplatzgestaltung sei notwendig, weil gerade auch die Kinder Meinungsbildner und Multiplikatoren seien, meinte Sobotka. Die Einbindung der Kinder sei jedenfalls ein wichtiger Schritt, das Naturverständnis zu fördern. „Der Kinderspielplatz soll ein besonderer Ort des Entdeckens werden“, argumentierte Sobotka.


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