04.10.2002 | 00:00

Rascher Wiederaufbau nach Hochwasser in NÖ

Schüssel, Pröll: Rasche und unbürokratische Hilfe

Die Wiederaufbauarbeiten nach der Hochwasserkatastrophe in Niederösterreich waren gestern Grund des Besuches von Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel und Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll im Bezirk Tulln und im Kamptal. „Lokalaugenscheine“ gab es in Altenwörth, Bezirk Tulln, wo ein Hochwasserdamm um insgesamt 24,71 Millionen Euro wieder aufgebaut wird, bei einem Privathaus in Haindorf, Bezirk Krems, das auf Grund der Schäden weggerissen werden musste, und bei einem Leiterplattenwerk in Zithernberg, das fast vollständig vernichtet wurde. „Von den 13.000 eingelangten Schadensmeldungen sind bereits 12.000 bearbeitet, die Betroffenen haben bereits eine a-conto-Zahlung von 20 Prozent erhalten“, betonte Landeshauptmann Pröll. Jetzt beginne die zweite Phase der Auszahlungen, wo jede einzelne Schadensmeldung genau geprüft werde. Pröll: „Am 9. Oktober entscheidet eine Kommission, wie die Spenden aufgeteilt werden, die auf das Landeskonto eingezahlt wurden.“ Zudem gebe es für die Hochwasseropfer eine eigene Wohnbauförderung. „Unser Ziel ist es, den Betroffenen schnelle und unbürokratische Hilfe zu geben“, unterstrich Pröll. Bundeskanzler Schüssel zeigte sich über die bisher geleistete Hochwasserhilfe sehr zufrieden: „Bisher wurden 70 Millionen Euro aus dem Katastrophenfonds des Bundes ausbezahlt, weitere Auszahlungen werden folgen.“ Die Hilfe für die Hochwasseropfer habe Priorität.


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