23.09.2002 | 00:00

Rosenheim Tulln: Großes Interesse an Übergangspflege

Wiener Pflegeheime informierten sich über Ehrenamt

Viele Interessierte sind kürzlich der Einladung des Rosenheimes in Tulln gefolgt, um sich über die Möglichkeiten der Übergangspflege zu informieren. Ein interdisziplinäres Team, bestehend aus Stationsschwester, Heimärztin, Ergo- und Physiotherapeutin, berichteten über Möglichkeiten und Chancen dieser besonderen Pflegeform.

Ziel der Übergangspflege ist das Erlangen der größtmöglichen Selbstständigkeit des Patienten, um den Alltag Zuhause wieder allein bewältigen zu können. Vor allem für Personen, die nach Brüchen, Hüftoperationen oder leichten Schlaganfällen nicht imstande sind, sich selbst Zuhause zu versorgen, stellt die Übergangspflege eine große Chance dar. Viele kleine Schritte sind notwendig, was früher selbstverständlich war, muss wieder neu erlernt werden. Hier setzt die „Geriatrische Rehabilitation“, wie das Projekt der Übergangspflege auch genannt wird, an – als Brücke zwischen Krankenbett und dem Zuhause. Das Projekt läuft seit Beginn des Jahres im Rosenheim.

Außerdem besuchten kürzlich 33 Vertreter des „Kuratoriums Wiener Pensionisten-Wohnhäuser“ das Rosenheim, um sich über die Möglichkeiten des Ehrenamts zu informieren. Das „Ehrenamtliche Besuchsteam“ gibt es seit nunmehr vier Jahren und es ist bereits fester Bestandteil des Heims. Nach Besuchen und Gesprächen mit Heimbewohnern bietet das Besuchsteam zahlreiche Aktivitäten im Haus an. Dazu zählen sogenannte „Stammtische“, „Spielevormittage“ oder auch die „Literaturstunde“. Dazu kommen Ausflüge oder die Begleitung zum Arzt. Derzeit werden diese Aufgaben von insgesamt 50 freiwilligen Mitarbeitern wahrgenommen.


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