09.09.2002 | 00:00

Neues Wahlmodell der VP Niederösterreich

Mikl-Leitner: Persönlichkeiten stehen im Vordergrund

Landesgeschäftsführerin Mag. Johanna Mikl-Leiter stellte am vergangenen Freitag in St.Pölten das Persönlichkeitswahlmodell der VP Niederösterreich vor. „Der Wähler entscheidet künftig, welcher Kandidat in den Landtag einzieht, und nicht die Parteigremien“, erläuterte Mikl-Leitner. Dieses Wahlmodell sei ein „demokratiepolitischer Meilenstein“, so Mikl-Leitner, „so viel Mitspracherecht für den Wähler hat es noch nie gegeben.“ Bereits bei den letzten Gemeinderatswahlen hätten mehr als 50 Prozent der Wähler ihren Wunschkandidaten auf dem Wahlzettel angekreuzt. „Persönlichkeiten treten damit in den Vordergrund“, erklärte Mikl-Leitner und hofft, mit dem neuen Modell eine hohe Wahlbeteiligung bei der nächsten Landtagswahl zu erreichen.

Der Wähler hat nach der neuen Landtagswahlordnung die Möglichkeit, den Namen seines Wunschkandidaten auf Bezirks- und Landesebene anzukreuzen. Die Nominierung der Kandidaten erfolgt durch die Gemeinde- und Bezirksvorstände. Der erstgereihte Kandidat erhält von seinem Vorzugsstimmenanteil einen Bonus von 10 Prozent. Alle nachfolgenden Kandidaten – vom 2. bis zum 15. – haben mit diesem Persönlichkeitsmodell jedoch die gleichen Chancen, den Erstgereihten zu überholen und in den Landtag einzuziehen.


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