30.08.2002 | 00:00

Kärnten hilft der Hochwassergemeinde Etsdorf

LR Wurmitzer überbrachte 73.000 Euro

Gemeinsam mit Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank und dem Etsdorfer Bürgermeister Anton Pfeifer konnte sich Kärntens Landesrat Georg Wurmitzer heute persönlich ein Bild vom Ausmaß der Hochwasserkatastrophe im Bezirk Krems in Niederösterreich machen. Das Hochwasser ist Anlass, dass Wurmitzer 73.000 Euro aus dem Gemeindereferat für die von der Unwetterkatastrophe schwer getroffene Gemeinde Etsdorf zur Verfügung stellt. Die Summe wird für die Sanierung kommunaler Einrichtungen in Etsdorf verwendet werden.

Der Kärntner Gemeindereferent möchte mit dieser Hilfe auch ein Bekenntnis der Solidarität der Kärntner Gemeinden gegenüber dem hochwassergeplagten Niederösterreich abgeben. Wurmitzer: „Gerade in dieser schwierigen Situation ist es notwendig, wichtige infrastrukturelle öffentliche Einrichtungen raschest wiederherzustellen. Aus diesem Grund haben wir uns die schwerst betroffene Gemeinde ausgesucht, um die Sanierung des Kindergartens in Etsdorf zu unterstützen.“

Plank und Pfeifer zeigten sich von der spontanen Hilfe der Kärntner Gemeinden überwältigt. „Ich möchte allen Kärntner Gemeinden meinen Dank für diese großartige Hilfe aussprechen. Wir brauchen jeden Euro dringend für die rasche Instandsetzung der zerstörten Gebäude. Das Geld wird umsichtig und für diesen Zweck eingesetzt“, betonte Pfeifer. Landesrat Plank: „Diese Unterstützung ist ein Zeichen dafür, wie eng die Familie Österreich in Krisen- und Notsituationen zusammensteht. Das Ausmaß der Schäden hier im Kamptal ist enorm. Allein die Schäden an öffentlichen Gebäuden in Etsdorf werden derzeit auf 1,5 Millionen Euro geschätzt.“

Landesrat Wurmitzer hat bereits unmittelbar nach Bekanntwerden des Schadensausmaßes veranlasst, dass Personal und Geräte aus Kärnten für die Aufräumarbeiten und den Wiederaufbau zur Verfügung standen. Momentan befinden sich acht Maschinisten des Agrarbauhofs Kärnten samt den für die Wiederherstellung von zerstörter Infrastruktur benötigten Geräten im Katastrophengebiet im Einsatz. Auch weitere freiwillige Helfer aus Kärnten beteiligen sich neben den Kärntner Bundesheereinheiten aktiv bei den Aufräumarbeiten im Hochwassergebiet.


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