09.08.2002 | 00:00

„Start up“ hilft beim Berufseinstieg

LHStv. Prokop zieht positive Bilanz

Seit fünf Jahren gibt es in Niederösterreich im Rahmen der Pröll-Prokop-Jobinitiative das Projekt „Start up“. Es hilft AbsolventInnen mittlerer oder höherer Schulen bzw. Universitäten beim Berufseinstieg, wobei das Durchschnittsalter bei 21 Jahren liegt. Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop zog nun eine positive Zwischenbilanz: „Um die Effizienz des Projektes messen zu können, wurden für die Teilnehmer aus den Jahren 1997 bis 1999 die beruflichen Entwicklungen nach der Projektphase evaluiert. Die Ergebnisse sind sehr erfreulich.“ 45 Prozent der TeilnehmerInnen wurden von den Firmen bzw. dem Land Niederösterreich in ein Angestelltenverhältnis übernommen, sie konnten also ihre Projekttätigkeit weiterführen. 47 Prozent der Berufseinsteiger haben auf Grund der bei „Start up“ erworbenen Berufspraxis selbst einen Job gefunden, der Rest ist in Weiterbildung oder Karenz.

Die Gruppe der unter 25-jährigen ist derzeit für die Arbeitsmarktpolitik in Niederösterreich sicher ein „Sorgenkind“, Prokop warnt aber vor „Krankjammern“, es gebe dazu auch keinen Grund: „Mit unserer Jobinitiative schaffen wir heuer Ausbildungs-, Beratungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten für mehr als 6.700 Jugendliche. Wir haben gemeinsam mit den Niederlanden nach wie vor die niedrigste Jugendarbeitslosigkeit in Europa, und an dieser Spitzenposition wollen wir weiterarbeiten.“

Weitere Informationen: Verein Jugend & Arbeit, Mag. Yvonne Friedrich-Koizar, Telefon 02742/9005-13748, e-mail startup@eunet.at.


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