09.08.2002 | 00:00

Hochwasser in NÖ: Hilfskräfte im Dauereinsatz

Aufräumarbeiten voll angelaufen

Nach den schweren Überschwemmungen in Niederösterreich, insbesondere im Waldviertel und im Kamptal, sind nach wie vor rund 4.000 Feuerwehrleute und etwa 500 Bundesheerangehörige sowie zahlreiche weitere Hilfskräfte im Dauereinsatz. Nach dem Sinken der Pegelstände in den Hochwassergebieten sind die Einsatzkräfte nun mit Aufräumarbeiten beschäftigt; diese Arbeiten sind voll angelaufen und werden voraussichtlich Wochen dauern, erst dann wird eine genaue Schadensbilanz möglich sein. Nach wie vor sind auch zahlreiche Straßen nur schwer passierbar bzw. gesperrt. Der NÖ Straßendienst ist ebenfalls mit all zur Verfügung stehendem Gerät und Personal im Einsatz, um Straßen möglichst rasch wieder passierbar zu machen bzw. um die Schadensbehebungen möglichst rasch in Angriff nehmen zu können. Dazu müssen die Stromversorgung sowie die Trinkwasserversorgung wieder hergestellt werden. Auf Grund der enormen Schäden an Wohngebäuden, Brücken, Straßen- und Eisenbahnverbindungen sowie der Strom- und Telefonverbindungen wird damit gerechnet, dass es Wochen dauert, bis der gewohnte Alltag in den betroffenen Regionen wieder einkehren kann. Von den zuständigen Stellen des Bundes und des Landes wurde den Betroffenen rasche Hilfe in Aussicht gestellt.

Aktuelle Informationen dazu sind u.a. beim hydrografischen Dienst des Landes Niederösterreich (02742/9005-13178), bei der Landeswarnzentralle (02742/9005-16666), auf der Homepage des Landes (www.noe.gv.at) bzw. des ORF (www.orf.at) zu erhalten.


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