22.07.2002 | 00:00

Pröll-Prokop-Jobinitiative erfolgreich

LH Pröll: „Wir handeln!“

Durch die Pröll-Prokop-Jobinitiative, die es seit fünf Jahren gibt und die eine Reihe von Maßnahmen zu einem schlagkräftigen Instrument zusammenfasst, konnten bisher rund 8.500 Jobs geschaffen werden. Das erklärte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll am Sonntag in der Radiosendung „Forum NÖ“, in der er sich mit der ernsten Situation auf dem Arbeitsmarkt auseinander setzte. Es sei kein Trost, dass die Zunahme der Arbeitslosen in Niederösterreich etwas geringer ist als im Bundesschnitt und dass die Frauenarbeitslosigkeit nur wenig zugenommen hat. „Wir wollen uns auch nicht auf die Prophezeiungen der Wirtschaftsforscher verlassen, die für die zweite Jahreshälfte einen Wirtschaftsaufschwung und damit ein Absinken der Arbeitslosigkeit voraussagen. Wir handeln!“, so der Landeshauptmann.

Pröll verwies auf den NÖ Baugipfel, durch den Projekte im Ausmaß von 305 Millionen Euro früher als geplant verwirklicht werden, um die Bauwirtschaft anzukurbeln. „Die beste Arbeitsmarktpolitik ist und bleibt eine gute Standortpolitik“, betonte der Landeshauptmann. Mit dem NÖ Fitness-Programm, der Technologieoffensive, der Unterstützung von Gründern, dem Ausbau der Infrastruktur und der Entbürokratisierung werden zukunftsträchtige Arbeitsplätze ins Land geholt. Darüber hinaus sei es notwendig, durch maßgeschneiderte Aktionen den von der Arbeitslosigkeit Betroffenen zu helfen.

Besonders erfolgreich innerhalb der Pröll-Prokop-Jobinitiative ist die Aktion „Start up“ für junge Berufseinsteiger. 90 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten in den Arbeitsmarkt integriert werden. Einer davon ist Martin K. Er wurde durch das AMS auf „Start up“ aufmerksam gemacht und konnte schließlich eine adäquate Stelle in der NÖ Landesakademie finden, wo er für acht Monate beschäftigt war. Seit über einem Jahr ist er nun beim Amt der NÖ Landesregierung für die Verwaltung eines EU-Programms zuständig.

Eine neue innovative Maßnahme ist das „Netzwerk Arbeitsplatz Niederösterreich“. Mag. Eugen Jäger vom NÖ Beschäftigungspakt: „Dieses gemeinsame Projekt von Land, Wirtschaftskammer, Arbeiterkammer und Arbeitsmarktservice sowie von vier Partnern als regionale Stiftungsträger setzt beim zunehmenden Bedarf an Fachkräften an.“ Der Unternehmer wendet sich an die Stiftung, wo geklärt wird, welcher Mitarbeiter mit welcher Qualifikation benötigt wird. Der Stiftungsträger geht dann zum AMS, wo schließlich ein Arbeitssuchender mit den notwendigen Voraussetzungen für diese offene Stelle ausgebildet wird. Die durchschnittlichen Gesamtkosten dieser Ausbildung betragen 14.000 Euro, 18 Prozent davon trägt das Unternehmen.

„Ich kann den Betroffenen keine Wunder versprechen“, betonte Landeshauptmann Pröll abschließend, „aber ich kann ihnen guten Gewissens sagen: Wir tun alles, was uns möglich ist, um Arbeitsplätze zu erhalten und zu schaffen.“ Ein Beweis dafür seien die großen Erfolge, die gerade in diesem Jahr bei den Betriebsansiedlungen erzielt wurden.


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