25.06.2002 | 00:00

Wohnbauförderung NÖ: Neue Chancen und Herausforderungen

Infotage der „umweltberatung“ und Initiative Handwerk

Die neue Wohnbauförderung in Niederösterreich stellt einen großen Schritt in Richtung thermisch optimierter Gebäude dar. Innovative BaumeisterInnen und Zimmereibetriebe bieten jetzt schon Häuser an, die einen Typenschein für den Energiebedarf besitzen. Dieser „Energieausweis“ eines Hauses gibt an, wie viel Heizenergie pro Jahr und Quadratmeter Wohnfläche voraussichtlich benötigt wird. Gleichzeitig ist der Energieausweis Voraussetzung für die neue Wohnbauförderung. Je niedriger die Energiekennzahl ist, umso mehr Förderung wird ausgeschüttet.

Die Einführung dieses Energieausweises ist auch eine große Chance für das Baugewerbe: Niedrigenergiehäuser liegen im Trend und erfreuen sich großer Nachfrage. HäuslbauerInnen wollen kostengünstige, behagliche Häuser, eine hohe Wohnbauförderung und geringe Betriebskosten. Die Herausforderung für die ProfessionistInnen ist das Agieren im Spannungsfeld zwischen Kundenwünschen und energieoptimiertem Bauen, traditionellen und zeitgemäßen Bauformen.

Speziell für BaumeisterInnen, Zimmerer und PlanerInnen, aber auch für interessierte HäuslbauerInnen veranstaltet „die umweltberatung“ Niederösterreich in Kooperation mit „Initiative Handwerk“ eine Reihe von Infotagen zur neuen Wohnbauförderung. Am Freitag, 28. Juni, findet dazu von 14 bis 17 Uhr im Ostarrichisaal des NÖ Landhauses in St.Pölten ein kostenloses Seminar statt. Die nächsten Termine lauten 13. September in Wiener Neustadt und 27. September in Gänserndorf.

Nähere Informationen und Anmeldung bei der Initiative Handwerk unter der Telefonnummer 02254/744 59-14 bzw. per e-mail unter initiativehandwerk@aon.at.


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