21.06.2002 | 00:00

„Bildungsatlas Niederösterreich“

Orientierung in einer vielfältigen Bildungslandschaft

In den letzten Jahren hat sich die Bildungslandschaft in Österreich stark verändert. Mitte der neunziger Jahre wurde der Fachhochschulbereich in Österreich neu eingeführt, seit 1999 werden Privatuniversitäten staatlich akkreditiert, eine umfassende Universitätsreform kommt noch heuer zur Umsetzung. Die Bildungsangebote werden – entsprechend dem europäischen Hochschulraum – dem dreigliedrigen Studiensystem (Bakkalaureat-, Magister- bzw. Diplomstudien und Doktoratsstudien) angepasst. Damit wird die Orientierung in der Bildungslandschaft für SchülerInnen, StudentInnen, Eltern und an der Aus- und Weiterbildung Interessierten immer schwieriger. Diese Entwicklungen spiegeln sich auch in Niederösterreich wider. Es erschien daher zweckmäßig, die vielfältigen Bildungsangebote in Niederösterreich punktgenau zu erfassen und transparent darzustellen. Nunmehr wurde der „Bildungsatlas Niederösterreich“ von der NÖ Bildungsgesellschaft m.b.H. für Fachhochschul- und Universitätswesen der Öffentlichkeit vorgestellt.

Der „Bildungsatlas Niederösterreich“ zeigt, wo wir wie was lernen. In der bestehenden Universitätslandschaft studieren derzeit die ca. 31.000 StudentInnen aus Niederösterreich großteils in Wien. Deshalb wurde das Bildungsangebot in diesen Bildungsbereichen ebenfalls erfasst und im Anhang vom Bildungsatlas dargestellt.

Die Darstellung des Bildungsangebotes erfolgte sowohl in einer tabellarischen Auflistung als auch in geeigneten Bildungskarten mit Symbolen. Dabei wurden jeweils vier ausgewählte Bildungsbereiche erfasst. Je Bildungsbereich sind die Standortgemeinden alphabetisch gereiht und die Bildungsanbieter nach Schul- bzw. Studienort mit deren Angeboten angeführt. In den Bildungskarten werden die Angebote graphisch (mittels geeigneter Symbole) dargestellt, womit erstmals die fachlichen Schwerpunkte der Bildungsangebote in Zusammenhang gebracht werden können.

Den Bildungsatlas Niederösterreich erhält man kostenlos bei der NÖ Bildungsgesellschaft m.b.H. für Fachhochschul- und Universitätswesen, 3500 Krems, Dr.Karl-Dorrek-Straße 30, Telefon 02732/750 45 bzw. www.noe-bildung.at.


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