19.06.2002 | 00:00

Onodi: Hubschrauberlandeplätze für NÖ Krankenhäuser

9,7 Millionen Euro für neue Sicherheitseinrichtungen

Der Großteil der niederösterreichischen Krankenhäuser soll in den nächsten Jahren neue Hubschrauberlandeplätze bekommen, sagte heute, Mittwoch, Landeshauptmannstellvertreterin Heidemaria Onodi. Die teils in die Jahre gekommenen Einrichtungen der Krankenhäuser sollen entweder neu errichtet oder entsprechend sicherheitstechnisch adaptiert werden. „Gemäß Entscheidung der Obersten Luftfahrtbehörde und dem Bundesministerium für öffentliche Wirtschaft und Verkehr ist die für die Landung der Rettungshubschrauber und damit die Notfallversorgung der Patienten wichtige Einrichtung der Landeplätze bei den niederösterreichischen Krankenhäusern als ‚Flugplätze‘ zu betrachten. Damit sind sicherheitstechnisch und baulich entsprechende Maßnahmen vorgeschrieben. Da die bestehenden Hubschrauberlandeplätze teils mehrere Jahrzehnte alt sind und damals die entsprechenden Vorschriften noch nicht galten, besteht jetzt Handlungsbedarf. Dem werden wir nachkommen“, meinte die NÖ Gesundheitsreferentin zum jüngsten Beschluss im NÖ Gesundheits- und Sozialfonds (NÖGUS).

Als Hubschrauberlandeplätze mit höchster Priorität sind Häuser mit mehr als 400 Betten und damit die Schwerpunktspitäler, die Krankenhäuser mit Abteilungen für Unfallchirurgie bzw. großen chirurgischen Abteilungen sowie mit Intensivbehandlungsstationen vorgesehen. Dazu zählen die Krankenhäuser Horn, Mistelbach, Mödling, Neunkirchen, Wiener Neustadt, Amstetten, St.Pölten, Krems, Korneuburg und Baden. Mit geringerer Priorität wurden die Krankenhäuser Zwettl, Waidhofen an der Thaya, Tulln, Gmünd, Stockerau, Hollabrunn, Hainburg, Melk, Waidhofen an der Ybbs, Scheibbs, Lilienfeld und Klosterneuburg eingestuft. „Bis zum Jahr 2004 werden die Krankenhäuser Amstetten, Mistelbach, Horn, Krems, St.Pölten und Wiener Neustadt entsprechend dem Bedarf neue Landeplätze bzw. neue sicherheitstechnische Einrichtungen bekommen“, meinte Onodi. „Bis 2008 sollen die Standorte Neunkirchen, Korneuburg, Mödling und Baden den luftfahrtbehördlichen Bestimmungen entsprechen. Im Juni 2002 sollen bereits 513.000 Euro für die ersten Standorte zur Verfügung stehen. Alles in allem sollen über das Jahr 2008 hinaus mehr als 9,7 Millionen Euro in die Hubschrauberlandeplätze bei den niederösterreichischen Krankenhäusern investiert werden.“


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