21.05.2002 | 00:00

LHStv. Onodi in Brüssel:

Positive Gespräche über Verwirklichung des Projektes B 17

„Die Gespräche waren wirklich sehr konstruktiv und vom gegenseitigen Verständnis der Anliegen des Naturschutzes, aber besonders auch der Wichtigkeit der Verwirklichung der Umfahrungsstraßen B 17 im Bereich des Steinfelds – Oeynhausen bis Wiener Neustadt – geprägt“, so Niederösterreichs Naturschutzreferentin Landeshauptmannstellvertreterin Heidemaria Onodi, die am Freitag an der Spitze einer Delegation von Fachleuten und Rechtsexperten in Brüssel mit der Generaldirektion Umwelt der Europäischen Union, in Person mit dem Vertreter der Rechtsabteilung, Dr. Lombarta, sowie dem obersten Natura 2000-Verantwortlichen, Dr. Hanley, verhandelte. Onodi weiter: Wir haben die rechtlichen Möglichkeiten einer Verwirklichung dieses für die Region wichtigen Straßenbauprojektes ausgelotet. Sie sind aufrecht, wobei es nun gilt, eine konkrete Projektplanung auszuarbeiten und den vorgeschriebenen Verfahrensweg zu beschreiten.“

Erreicht werden konnten auch wichtige Klärungen für andere Bereiche im Steinfeld. Für das Gebiet Civitas Nova und die Westerncity gibt es die Möglichkeit des Anbots von Entwicklungsflächen, der Industriepark Kottingbrunn ist in der Natura 2000-Fläche nicht mehr enthalten. „Die NÖ Landesregierung hat am 14. Mai 2002 den Auftrag zur Detailplanung für die Umfahrungsstraßen B 17 beschlossen. Nun ist es notwendig, die Planungen zu einem fertigen Projekt, welches alle vorgeschriebenen Verfahrenschritte durchlaufen muss, zu finalisieren. Die Verkehrsbelastungen in den Ortsdurchfahrten sind auf der bestehenden B 17 bereits heute sehr hoch. Für die Bewohner der Gemeinden Theresienfeld, Sollenau, Günselsdorf und Oeynhausen ist der zunehmende Verkehr eine unzumutbare Belastung. Lärm- und Abgasbelastung bestätigen im hohen Maße die Notwendigkeit der Errichtung einer Umfahrungsstraße. Hier haben wir mit unseren Gesprächen in Brüssel offene Ohren für unser Anliegen gefunden. Nun muss zügigst an den konkreten Planungen der Umfahrungen gearbeitet werden“, so Onodi.


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