10.05.2002 | 00:00

Ernst Herbeck-Ausstellung in der Kunsthalle Krems

Gugginger Literat schrieb berührende Lyrik

Rätselhaft berührende Lyrik von starker poetischer Kraft schrieb Ernst Herbeck, 40 Jahre lang in der NÖ Landesnervenklinik Maria Gugging hospitalisiert, allerdings nur auf Aufforderung und nach Themenvorgabe. Die Kunsthalle Krems zeigt vom 12. Mai bis 18. August eine dem Künstler gewidmete Ausstellung, verbunden mit einem repräsentativen Katalog. Titel der Schau ist „Ernst Herbeck (1920 – 1991)“, der Katalog trägt den Titel „Ernst Herbeck. Die Vergangenheit ist klar vorbei“.

Die Ausstellung vereinigt Autographe und Zeichnungen von Ernst Herbeck und seines Freundes Oswald Tschirtner, dazu werden Ausschnitte aus dem Film „Zur Besserung der Person“ des Regisseurs Heinz Bütler gezeigt. Es handelt sich um die erste Herbeck-Gesamtpräsentation, beginnend bei seinen ersten Gedichten aus dem Jahr 1966, die er unter dem Pseudonym „Alexander“ auf Wunsch seines Arztes Leo Navratil auf kleinen Kartonkärtchen verfasste. Später wurden seine Texte auch in einige andere Sprachen übersetzt. Zahlreiche Handschriften befinden sich in der Nationalbibliothek. Herbeck war auch schon mit anderen österreichischen Schriftstellern auf der Frankfurter Buchmesse vertreten. Der gebürtige Stockerauer starb am 11. September 1991.

Die Ausstellung „Ernst Herbeck (1920 – 1991)“ wird vom 12. Mai bis 18. August in der Kunsthalle Krems gezeigt und ist täglich von 10 bis 18 Uhr zugänglich.


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