07.05.2002 | 00:00

Baxter-Grundsteinlegung in Krems

Pröll: Quantensprung für Niederösterreichs Wirtschaftspolitik

Der amerikanische Pharmakonzern Baxter errichtet in Krems die weltweit größte und modernste Anlage zur Produktion von Impfstoffen. Krems hat sich damit gegen Standorte in Schottland, Frankreich, Deutschland, Singapur, den USA und der Schweiz durchgesetzt. Entscheidend für Baxter war die Schnelligkeit, mit der in Krems gebaut werden kann, die Behördenkooperation auf Landes- und Gemeindeebene, das Ausbildungsangebot von Donau-Universität und Fachhochschule sowie die Nähe zu den Baxter-Kompetenzzentren in Wien und in Orth an der Donau.

Bei der gestern gemeinsam mit Landesrat Ernest Gabmann vorgenommenen Grundsteinlegung sprach Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll von einem Quantensprung in Niederösterreichs wirtschaftspolitischer Arbeit. Das Ziel, die Standortqualität international fit zu machen, sei erreicht. Die Weiterentwicklung der Infrastruktur in den letzten drei bis fünf Jahren habe Niederösterreich im internationalen Konkurrenzkampf ganz nach vorne gebracht. In den letzten fünf Jahren habe Niederösterreich die meisten Unternehmensansiedlungen und neu geschaffenen Arbeitsplätze aller Bundesländer aufzuweisen. Zudem sei Krems ein besonders exponierter Standort für Niederösterreichs Bildungsoffensive, auch das exzellente Umfeld und die hervorragende wirtschafts- und kulturpolitische Arbeit der Stadt tragen jetzt Früchte, so Pröll.

Auf dem 5 Hektar großen Betriebsareal entsteht bis Ende 2002 eine 85 x 85 Meter große Produktionshalle mit drei Stockwerken. Im Februar 2005 soll die Produktion starten, die ab 2006 28 Millionen Dosen Impfstoffe pro Jahr betragen wird. Insgesamt investiert Baxter 205 Millionen Euro, 300 Mitarbeiter werden beschäftigt sein. Damit ist Österreich mit den Niederlassungen Wien, Orth an der Donau und Krems der größte Standort des Konzerns außerhalb der USA.

Im Rahmen des Festaktes überreichte Pröll auch das Große Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich an Vorstandsvorsitzenden Gordon H. Busenbark und Vorstandsdirektor Univ.Prof. Dr. Friedrich Dorner, das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich an den Baxter-Manager Karl Petrovsky sowie das Kommerzialratdekret an Dr. Hans-Joachim Janhsen, Werksleiter für Wien, Orth und Prag.


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