25.04.2002 | 00:00

Ausbau der Dialyse-Betten in Niederösterreich

Sobotka: „Lösung für Dialyse Mödling noch in diesem Jahr“

Die in Mödling bereits gut funktionierende Dialyse-Station wartet weiterhin auf einen Vertrag mit der Gebietskrankenkasse. Die Nichtberücksichtigung verursachte in der Vergangenheit für viele Patienten unnötig weite Strecken zu den umliegenden Stationen in Wiener Neustadt und in St.Pölten. NÖGUS-Vorsitzender Mag. Wolfgang Sobotka bietet nun eine Lösung an: Das Spital in Mödling könnte die Dialyse übernehmen.

Die allgemeine Versorgung mit Dialysebetten bezeichnet Sobotka als hervorragend: „In den fünf niederösterreichischen Schwerpunktkrankenhäusern Amstetten, Horn, Mistelbach, St.Pölten und Wiener Neustadt stehen insgesamt 76 Behandlungsplätze zur Verfügung. Diese werden in den nächsten beiden Jahren auf 89 Plätze erweitert. Dadurch gelingt es uns, die schon jetzt kurze Wartezeit weiter zu senken.“

„Die oft weiten Fahrten der leidgeprüften Patienten sind ganz einfach unzumutbar, wenn sich in derselben Stadt eine funktionierende Dialysestation befindet“, begründet Sobotka das Angebot des Landes, das konkret wie folgt aussieht: Das Landeskrankenhaus Mödling könnte die bereits bestehende Dialyse in den Krankenhausbetrieb eingliedern und als neue Dialyse-Abteilung führen. Dr. Katschnig könnte als privater Betreiber der neuen Abteilung auftreten.

„Der Vorteil dieser Lösung besteht darin, dass die Finanzierung der neuen Abteilung über das Land erfolgt. Darüber hinaus bedeutet dieses Modell auch eine wesentliche Steigerung der medizinischen Qualität, da die Akutversorgung der Dialysepatienten durch die Mödlinger Ärzteschaft erfolgen könnte. Ich erwarte mir eine Lösung im Sinne der Patienten noch dieses Jahr“, meint Sobotka abschließend.


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