17.04.2002 | 00:00

Schutz vor Hochwasser:

Gschirmbach in Amstetten wird weiter ausgebaut

Der Gschirmbach, ein kleines Gerinne inmitten der Stadt Amstetten, ist normalerweise harmlos. Wenn nicht Hochwasser den Bach verheert und sogar den Hauptplatz überschwemmt, wie im Mai 1996. Beim jüngsten Hochwasser Mitte März 2002 haben sich jedenfalls die zwei Rückhaltebecken in der Friedlstraße und in der Radetzkystraße, die den Wasserstand des Gschirmbaches regeln und die Ende Oktober 1999 in Betrieb genommen wurden, bereits bewährt. Jetzt wird der Hochwasserschutz aber weiter ausgebaut, mit rund 1,5 Millionen Euro, für die der Bund zu 40 Prozent, das Land Niederösterreich zu 40 Prozent und die Stadt Amstetten zu 20 Prozent aufkommt. Zwischen der Gschirmbachbrücke an der Preinsbacherstraße und der Brücke an der Villenstraße werden die Arbeiten voraussichtlich noch im April 2002 begonnen werden. Das Gerinne wird nach den zwei Rückhaltebecken bachabwärts eingetieft und dafür auch die Ufermauern unterfangen. Ausgeführt werden die Arbeiten vom Amt der NÖ Landesregierung, Gruppe Wasser, Abteilung Wasserbau, Regionalstelle 2 – Mostviertel. Mit der Fertigstellung der beiden Becken ist der Gschirmbach derzeit für ein 30-jähriges Hochwasser gerüstet. Wenn die Strecke im Stadtbereich bis Ende 2004 weiter ausgebaut wird, ist für einen 100-jährigen Schutz vorgesorgt.


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