11.04.2002 | 00:00

Schwarzafrika, Reformation und Teddybär

Ausstellungszentrum Schallaburg öffnet demnächst seine Tore

Die heurige Saison beginnt am 19. April auf Schloss Schallaburg mit der Eröffnung von drei Ausstellungen. Das Angebot reicht diesmal vom Sudan über die Reformation bis zum 100-jährigen Jubiläum des Teddybären. Im Juni folgt noch eine weitere Schau zur Geschichte des Radios.

„Sudan – Arabien und Schwarzafrika am Nil“ ist der Titel einer internationalen Schau, die vom 20. April bis 27. Oktober zugänglich ist. Man lernt in dieser Ausstellung die verschiedenartigen Landschaften im größten Land des Kontinents ebenso kennen wie viele der 600 sudanesischen Stämme und die zahlreichen Kulturen. Es werden wertvolle archäologische Fundstücke aus europäischen Sammlungen und aus dem Sudan gezeigt.

„Evangelisch! Gestern und Heute einer Kirche“ beschäftigt sich mit der Geschichte der Reformation und Gegenreformation. Es finden sich Hinweise auf die evangelischen Emigranten, die sich in anderen Ländern ansiedelten, sowie auf jene Zuwanderer, die in Niederösterreich evangelische Gemeinden gründeten. Mitveranstalter der Schau ist die Evangelische Kirche Österreichs. Auch diese Ausstellung wird vom 20. April bis 27. Oktober gezeigt.

Im November 1902 soll sich der damalige Präsident der USA, Theodore Roosevelt, bei einer Jagd geweigert haben, ein in die Enge getriebenes Bärenbaby zu erschießen. Dies wurde als Karikatur in der „Washington Post“ veröffentlicht, der Teddy-Mythos war geboren, eine Spielzeugbärenproduktion begann. Auf Schloss Schallaburg sind bei der Ausstellung „100 Jahre Teddybär“ (20. April bis 27. Oktober) zahlreiche Exponate aus Firmensammlungen und aus Privatbesitz zu sehen.

Die Ausstellung „100 Jahre Radio in Österreich“, die vom 8. Juni bis 27. Oktober läuft, wird aus Anlass des 100. Jahrestages der ersten Versuche in Österreich mit drahtloser Kommunikation veranstaltet. 1904 gab es die weltweit erste drahtlose Funktelephonie, 1923 begann der erste Rundfunksender, und am 1. Oktober 1924 nahm die RAVAG ihren Sendebetrieb auf. Die Ausstellung stellt die gesamte Geschichte des Österreichischen Rundfunks bis zur Gegenwart dar.


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