29.03.2002 | 00:00

Historische Stadtmauer von Krems saniert

Vorhaben wurde vom Land gefördert

Seit 1998 wurden die historischen Stadtmauerteile in Krems und Stein mit Gesamtkosten von 198.719,33 Euro saniert. Dank der Subvention des Bundesdenkmalamtes und des Landes Niederösterreich, das mit insgesamt 32.412,08 Euro die Sanierung förderte, aber auch mit Hilfe privater Hausbesitzer hat die Stadtgemeinde Krems „nur“ 101.970,42 Euro aufbringen müssen.

Von den großteils auf den Ausbau unter Kaiser Friedrich III. von 1477 bis 1480 zurückgehenden, mit Bruchstein errichteten Umfassungsmauern und Türmen sind nur wenige Teile erhalten. So zieren mächtige Mauern entlang dem Ostabfall zum Kremstal das Stadtbild. Bis zu 5 Meter hohe Reste mit quadratischen Türmen findet man an der Südostecke sowie zwischen der Drinkweldergasse und der Dr. Pollhammergasse. Ein viergeschossiger Befestigungsturm befindet sich in der Mühlbachgasse, mit einer anschließenden Stadtmauer und einem dreigeschossigen Eckturm in der Fischergasse. Von den Stadttoren ist nur das Steiner Tor vorhanden.


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