22.01.2002 | 00:00

Vor 100 Jahren begann Teddybär-Kult

Schallaburg zeigt Sonderschau zur Spielzeugausstellung

Im November 1902 soll sich der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Theodore Roosevelt, bei einem Jagdausflug geweigert haben, ein in die Enge getriebenes Bärenbaby zu erschießen. Eine Karikatur in der Washington Post über diesen Vorfall löste eine Begeisterung für die kleinen Bären aus, die in der Folge als Spielzeug produziert und nach dem Präsidenten „Teddy“ genannt wurden. Amerikanische und deutsche Firmen verlegten sich bald auf die Produktion und beherrschten anfangs den Markt. Bis zum heutigen Tag gehören Teddybären zum beliebtesten Spielzeug für Kinder in aller Welt. Schloss Schallaburg widmet dem Jubiläum „100 Jahre Teddybär“ eine Sonderausstellung, die vom 20. April bis 27. Oktober im Rahmen der Dauerausstellung „Spielzeug – die Welt im Kleinen für Jung und Alt“ (Sammlung Dr. Mayr) gezeigt wird.

Auch Begleitveranstaltungen zu diesem Thema sind geplant: Vom 9. bis 12. Mai gibt es eine Verkaufsmesse zum Thema „100 Jahre Teddybär“, bei der internationale Künstler ihre Teddys präsentieren und zum Kauf anbieten. Auch das große Spielefest am 21./22. September ist dem kleinen Bären gewidmet: Das Motto heißt „Der Bär ist los auf der Schallaburg!“, es gibt Spiel und Spaß für die ganze Familie, aber auch Teddybären, die man kaufen kann.


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