14.12.2001 | 00:00

LHStv. Onodi: NÖ lässt Kalkalpen durchleuchten

2,6 Millionen Schilling für dreijähriges Forschungsprojekt

Niederösterreichs Kalkvoralpen sind, was das Wissen über die Karstgewässer und die Versorgungsmöglichkeiten mit Trinkwasser betrifft, ein noch sehr unerforschtes Gebiet. Das soll sich nun ändern: Über Auftrag der NÖ Landesregierung wird die Geologische Bundesanstalt die nächsten drei Jahre im Rahmen eines Forschungsprojektes die hydrologischen Grundlagen der südwestlichen Kalkvoralpen im Bereich Waidhofen an der Ybbs/Redtenbach bis Klausbach/Hollenstein sowie Hammerbach, Mendlingbach und Königsberg/Göstling untersuchen. Die Forschungen betreffen die Wasserhöfigkeit, die Wasserqualität, Möglichkeiten künftiger Trinkwassererschließungen und ökologische Schutzmaßnahmen für die Karstwässer.

„Niederösterreichs wertvollster Rohstoff sind reines Trinkwasser und die vielen Quellgebiete“, sagte heute Landeshauptmannstellvertreterin Heidemaria Onodi. Beim Ausbau des Leitungsnetzes, der Erschließung neuer Quellgebiete sowie bei notwendigen Schutzmaßnahmen ist in den letzten Jahren sicher viel geschehen, wobei wir aber immer auch an die Zukunft denken müssen. Das aktuelle Forschungsprojekt soll neben neuen Erkenntnissen über die Karstwässer vor allem das mögliche Trinkwasserpotenzial ergründen, wobei auch die ökologische Dimension mit notwendigen Schutzmaßnahmen von besonderer Bedeutung ist: „Die Gesamtkosten belaufen sich auf 2,6 Millionen Schilling (188.949 Euro) und werden je zur Hälfte vom Land Niederösterreich und dem Bund getragen.“


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