07.12.2001 | 00:00

Aus Anlass des Internationalen UNO-Jahres der Berge 2002

LR Plank am 11. Dezember bei Auftaktveranstaltung in New York

In Vertretung von Bundesminister Mag. Wilhelm Molterer wird Niederösterreichs Agrar-Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank am 11. Dezember in New York an der Auftaktveranstaltung der Vereinten Nationen zum „Internationalen Jahr der Berge 2002“ teilnehmen. Mit dem Internationalen Jahr der Berge wird der Tatsache Rechnung getragen, dass die Berge weltweit eine wichtige Funktion für das Überleben der Menschheit und als Wirtschaftsräume, Wasserreservoirs und Erholungsräume mit enormer biologischer Vielfalt und großem kulturellen Erbe globale Bedeutung haben.

Vor der UNO-Vollversammlung wird Plank, der sich vom 9. bis 13. Dezember in New York aufhält, auch den großen Stellenwert der Berge für Österreich betonen, was beispielsweise in der Österreichischen Bundeshymne („Land der Berge ...“) zum Ausdruck gebracht wird. Das Internationale Jahr der Berge wird als willkommene Gelegenheit gesehen, die Aufmerksamkeit auf die spezifische Situation von heimischen Berggebieten und die Notwendigkeit ihrer nachhaltigen Entwicklung zu lenken, Erfahrungen in diesem Bereich auszutauschen und Partnerschaften sowie Kooperationen auf allen Ebenen aufzubauen. Als Beispiel für die Zusammenarbeit über die Grenzen hinweg nennt Plank die von acht europäischen Ländern unterzeichnete Alpenkonvention, in der sich diese für den Schutz und die nachhaltige Entwicklung der Berggebiete aussprechen. Diese Alpenkonvention könnte weltweit durchaus als Vorbild für andere Bergregionen der Erde für eine engere zwischenstaatliche Zusammenarbeit dienen.

Weltweit leben rund zehn Prozent der Bevölkerung in Berggebieten, etwa die Hälfte der Weltbevölkerung ist von den Trinkwasserressourcen aus den Bergen abhängig. In Österreich, das sich seit längerem für Bergthemen engagiert und u.a. seit September dieses Jahres unter www.berge2002.at eine Internetseite für das Jahr der Berge anbietet, sind rund 67 Prozent der Fläche Berggebiet, in dem ca. drei Millionen Menschen leben. In vielen Bereichen gibt es heute auch Konfliktpotenziale wie zum Beispiel durch Tourismus, Sport, Verkehr und Energienutzung.


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