16.11.2001 | 00:00

Donaubrücke Pöchlarn für den Verkehr freigegeben

LH Pröll: Wichtiger Teil der NÖ Verkehrsinfrastruktur

„Mit dieser Brücke wurde etwas errichtet, das für viele Generationen von Bedeutung ist und Signalwirkung weit über die Region hinaus und für ganz Niederösterreich hat.“ Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll ließ am Mittwoch bei der Verkehrsfreigabe der Donaubrücke Pöchlarn keine Zweifel daran, wie wichtig dieses Bauwerk für die Region und für ganz Niederösterreich ist. Es verbindet nicht nur die Orte diesseits und jenseits der Donau, die Brücke bindet auch das Waldviertel besser an das hochrangige Straßennetz (Westautobahn) an. „Gleichzeitig wird auch die Region als Wirtschaftsstandort attraktiver“, ist Pröll überzeugt. „Die Brücke ist zudem ein wichtiger Teil der Verkehrsinfrastruktur in Niederösterreich mit dem Ziel, das Land zu einer Top-Region in Europa zu machen.“ Zufrieden zeigte sich Pröll auch, wie hier Konflikte und Spannungsfelder, die ein Bauwerk in dieser Größenordnung einfach mit sich bringe, gelöst werden konnten. Ziel sei es nun, optimale Anbindungen bis ins nördliche Waldviertel zu schaffen.

Die Brücke wurde in einer Bauzeit von viereinhalb Jahren errichtet und hat eine Länge von 560 Metern. Dazu kommen eine 100 Meter lange Vorlandbrücke im Norden und eine 800 Meter lange Straßenrampe südlich der Donau. Zusätzlich wurde ein Radweg geschaffen. Diese Brücke ersetzt auch die Fähre bei Pöchlarn, die rund 100 Jahre die einzige Möglichkeit war, in dieser Region die Donau zu queren. Die Gesamtkosten für dieses Bauwerk beliefen sich auf rund 350 Millionen Schilling (25,44 Millionen Euro).


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