07.11.2001 | 00:00

„Schon 30 Prozent INTERREG-, 16 Prozent Ziel 2-Mittel abgerufen“

Sobotka zu EU-Förderungen in Niederösterreich

Unter dem Motto „Kein Schilling bleibt in Brüssel – Niederösterreich lukriert die höchsten Förderungen“ präsentierte heute Finanz-Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka in St. Pölten den Stand der EU-Förderungen in Niederösterreich, rund zehn Monate nach Beginn der neuen Programmplanungsperiode. Niederösterreich habe sich gleich zu Beginn der neuen Phase sehr aktiv um INTERREG- und Ziel 2-Mittel bemüht und nütze die qualitativ gut aufbereiteten Projekte für eine Strukturverbesserung im Sinne einer Erweiterung ohne Komplikationen. Niederösterreich habe nicht nur Überschriften formuliert, sondern bereits Inhalte umgesetzt.

Im Bereich INTERREG gibt es drei neue grenzüberschreitende Programme mit Tschechien, der Slowakei und Ungarn, für die 183 Millionen Euro zur Verfügung stehen, gegenüber dem Zeitraum 1995 bis 1999 bedeute das eine Vervierfachung des Betrages. Mit Stichtag 30. Juni seien bereits 44 Projekte initiiert worden, elf mit der Slowakei, 27 mit Tschechien und sechs mit Ungarn. Das heißt, dass in bezug auf die Slowakei 31 Prozent , in bezug auf Tschechien 44 Prozent und in bezug auf Ungarn 15,6 Prozent der INTERREG-Mittel bereits angesprochen worden sind.

An konkreten Projekten nannte Sobotka das Schul- und Bildungszentrum Zistersorf für alternative Technologien mit einem Kostenvolumen von 1,5 Millionen Euro, das Besucherzentrum Nationalpark Thayatal mit einem Kostenvolumen von 2,8 Millionen Euro und die Mountainbikeregion NÖ Süd Alpin.

Die Ziel 2-Regionalförderung, so Sobotka weiter, kann weiterhin in zwei Drittel von Niederösterreich und damit von 376 Gemeinden in Anspruch genommen werden. Von 1995 bis 1999 wurden in diesem Bereich 2.300 Projekte abgewickelt, für die neue Periode stehen 177 Millionen Euro zur Verfügung. 30 Millionen davon bzw. 54 Millionen Euro gemeinsam mit Bundes-Förderungen wurden bereits in Anspruch genommen und damit ein Investitionsvolumen von 165 Millionen Euro ausgelöst. Hier nannte Sobotka als Beispiele den Ausbau der RIZ in Krems und Hollabrunn, das Tagungshotel in Gars/Kamp, die Messe Wieselburg oder die Therme der Sinne in Laa an der Thaya.

Insgesamt habe man damit, so Sobotka abschließend, nach einem halben Jahr bereits 30 Prozent der INTERREG- und 16 Prozent der Ziel 2-Mittel abgerufen, um die Grenzregionen zu stärken und strukturelle Möglichkeiten für regionale Entwicklungen zu schaffen.


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