25.10.2001 | 00:00

5 Jahre Nationalpark Donau-Auen

Plank: Erfolgreiches Management, Stärkung der Region

Der Nationalpark Donau-Auen ist fünf Jahre alt: Am 27. Oktober 1996 wurde die Artikel 15a-Vereinbarung zur Errichtung und Erhaltung des Nationalparks feierlich unterzeichnet. Diese Vereinbarung bildet gemeinsam mit den Wiener und Niederösterreichischen Nationalparkgesetzen sowie der Gründung der Nationalpark Donau-Auen GmbH die Grundlage für die Entwicklung des Nationalparks. „In den letzten fünf Jahren wurde das grundlegende Ziel, nämlich die Errichtung als Nationalpark mit internationaler Anerkennung unter Einbeziehung der Bevölkerung, erreicht und realisiert. Weiters wurde ein umfangreiches und qualitativ hochstehendes Bildungs- und Exkursionsprogramm umgesetzt, begleitet von zahlreichen Nationalparkmedien wie Nationalparkzeitung oder Internet-Homepage zur Verstärkung der Informations- und Öffentlichkeitsarbeit“, betont Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank.

In Zusammenarbeit mit Partnern im Bereich Wasserbau wurde die Gewässervernetzung in der Petroneller Au oder im Bereich der Jagd die zusammenhängende Wildstandsregelung für das gesamte Gebiet in Angriff genommen. Plank weist darauf hin, dass durch touristische Maßnahmen (Auland-Touristik und regionale Initiativen) und Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft (Weideprojekte und Vermarktungsinitiativen) eine Stärkung der Region erreicht werden konnte. „Das Nationalparkmanagement hat in den vergangenen Jahren ausgezeichnete Arbeit geleistet, ich bin überzeugt davon, dass dies auch in Zukunft so sein wird.“

Die dauerhafte Aufgabe der wirtschaftlichen Nutzungen und die laufende Betreuung der Flächen als Grundlage für das Naturraummanagement ist für die langfristige Entwicklung des Nationalparks gewährleistet. Plank: „Managementpläne, Verträge mit den Grundbesetzern und die entsprechende Personalausstattung der Forstverwaltungen sorgen für die Umsetzung, womit die Substanz des Nationalparks gesichert ist.“

Einen weiteren Impuls für die Region wird die Errichtung des Nationalpark-Zentrums in Hainburg darstellen. Damit verfügt der Nationalpark Donau-Auen über eine weitere touristische Attraktion. „Am Grundkonzept des sanften Tourismus wird aber nicht gerüttelt, Natur und touristisches Angebot müssen im Einklang stehen“, so Plank.


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