24.10.2001 | 00:00

Gegenverkehr bei Haag wird vor dem Wochenende aufgehoben

Pröll: Starre Mitteltrennung bei Baustellen künftig Standard

Morgen, Donnerstag, 25. Oktober, wird auf der A 1 Westautobahn der bereits auf 2,8 Kilometer verkürzte Gegenverkehr bei Haag eine Woche früher als geplant aufgehoben. In der kommenden Woche werden dann auch die gesamten Verkehrsleiteinrichtungen des Gegenverkehrsbereiches entfernt.

Im Zuge der Ausbauarbeiten wurden die beiden Richtungsfahrbahnen im Gegenverkehr mit einer durchgehenden 50 Zentimeter hohen Stahlleitschiene getrennt, es kam dadurch zu wesentlich weniger Unfällen im Gegenverkehrsbereich. Frontalzusammenstöße konnten somit wirksam verhindert werden“, so Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, der sich vehement für den Ausbau der A 1 und eine starre Mitteltrennung ausgesprochen hat. Pröll: „Die starre Mitteltrennung wird daher auch künftig bei Autobahnbaustellen in Niederösterreich Standard sein.“

Derzeit sind noch Arbeiten für die Beschilderung, die Entwässerung und die Begrünung notwendig, sie können je nach Wintereinbruch bis zum kommenden Frühjahr dauern. Auch mit den Vorarbeiten für Lärmschutzwände bei Altenhof und Windberg wurde bereits begonnen.

Mit den Bauarbeiten für den dreispurigen Ausbau des 10 Kilometer langen Abschnittes zwischen den Anschlussstellen Haag und St.Valentin wurde Anfang Juli dieses Jahres begonnen. Die Richtungsfahrbahn Salzburg wurde bereits 1999 erneuert. Um für den Gegenverkehr eine starre Mitteltrennung installieren zu können, musste zunächst ein Sicherheitsstreifen Richtung Salzburg angefügt werden. Der Bauablauf war so konzipiert, dass durch etappenweise Verkürzungen des Gegenverkehrs Anschlussstellen nur kurzfristig gesperrt werden mussten. Durch provisorischen Rampen war die Aus- und Auffahrt zur Raststation Haag während der gesamten Bauzeit gewährleistet. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 250 Millionen Schilling (18.168.208 Euro).


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