12.10.2001 | 00:00

Strahlentherapie am Krankenhaus Krems:

Onodi begrüßt Initiative zur Vorfinanzierung

Landeshauptmannstellvertreterin Heidemaria Onodi begrüßte gestern als Gesundheitsreferentin des Landes Niederösterreich die Idee, durch private Investoren Krankenhausgroßprojekte vorzufinanzieren, die sonst wegen der Sparmaßnahmen der Bundesregierung erst wesentlich später realisiert werden könnten. Im Besonderen sah Onodi die Möglichkeit einer wesentlich rascheren Errichtung der zweiten niederösterreichischen Strahlentherapie. Diese ist am Standort Krems geplant, jedoch auf eine Fertigstellung im Jahr 2008 zurückgereiht worden. Deshalb habe SP-Klubobmann Ewald Sacher kürzlich ein Modell zur Vorfinanzierung vorgestellt, das eine beschleunigte Errichtung der Strahlentherapie am Krankenhaus Krems ermöglichen soll.

„Ich sehe in neuen Finanzierungsvarianten eine große Chance“, meinte Onodi. „Das Modell einer Vorfinanzierung der Strahlentherapie in Krems entspricht dieser Linie. Das Ergebnis der Vorgespräche ist äußerst positiv und genießt damit meine vollste Unterstützung.“ Darüber hinaus zeigte sich Onodi erfreut darüber, dass auch Finanz-Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka als Vorsitzender des NÖGUS diese neuen Wege der Finanzierung von Großprojekten beschreiten möchte, wodurch eigentlich die Garantie für eine rasche Umsetzung gegeben sein müsste. Sie werde diesbezüglich mit Sobotka in konstruktive Gespräche eintreten.


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