03.10.2001 | 00:00

Gegenverkehr beim Knoten Steinhäusl wird heute aufgehoben

Pröll: Starre Mitteltrennung auf Autobahnen hat sich bewährt

Der Gegenverkehrsbereich auf der A 1 beim Knoten Steinhäusl wird heute, Mittwoch, aufgehoben. Damit ist dieser Abschnitt der Westautobahn auch im Hinblick auf das bevorstehende Wochenende wieder ungehindert befahrbar.

Im Zuge dieser Arbeiten wurde der in den sechziger Jahren errichtete Talübergang Steinhäusl generalsaniert. Die beiden Fahrbahnübergangs-Konstruktionen zur Brücke waren im Laufe der Jahre durch Verschiebungen und durch den starken Schwerverkehr schadhaft geworden. Auf Grund eines speziellen Verkehrskonzeptes konnten in den vergangenen Monaten Staus und Unfälle fast zur Gänze vermieden werden. Für Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll ein weiteres Beispiel, dass sich die Mitteltrennung durch Betonleitwände bestens bewährt hat. „Durch diese Maßnahmen in Baustellenbereichen der Autobahnen konnten nicht nur schwere Unfälle vermieden werden, auch die Zahl der leichten Unfälle ist stark zurückgegangen.“ Dazu gebe es in Baustellenbereichen eine verstärkte Überwachung in Form von fixen und mobilen Radarboxen, gut sichtbare Verkehrszeichen und Warnblicker im Übergangsbereich. Auf dem Abschnitt Steinhäusl sind derzeit täglich rund 50.000 Fahrzeuge unterwegs, der Anteil des Schwerverkehrs liegt bei rund 17 Prozent. Die Kosten für die Brückenbauarbeiten betrugen rund 12 Millionen Schilling (872.074 Euro).

Auch der Baustellenbereich bei Melk ist bereits zur Hälfte dreispurig (inklusive Pannenstreifen) befahrbar. Derzeit werden noch die Leitschienen und die Lärmschutzwände montiert. Anfang November sollen auch hier wieder alle drei Fahrspuren zur Verfügung stehen.

Der Gegenverkehr bei Haag, der bereits auf 2,8 Kilometer verkürzt wurde, dauert noch bis Ende Oktober. Im Bereich Pressbaum bleibt der Gegenverkehr für die Brückensanierung noch bis Mitte November aufrecht.


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