22.08.2001 | 00:00

Heidentor Carnuntum wird am 8. September eröffnet

Nach Restaurierung Glanzpunkt des Archäologischen Parks

Eines der größten wissenschaftlichen Projekte Carnuntums, die Erforschung des Heidentores, wurde nunmehr abgeschlossen, das Heidentor, ein Wahrzeichen für die gesamte Ostregion, wird am 8. September feierlich wieder eröffnet.

Die Feier beginnt am 8. September um 10 Uhr. Zunächst berichtet Dr. Christa Farka als Vertreterin des Bundesdenkmalamtes und im Anschluss der Leiter des Projektes, Univ.Prof. Dr. Werner Jobst, über Geschichte, Konservierung und Präsentation des Heidentores. Der Abt des Stiftes Melk, Dr. Burkhard Ellegast, und Viktor Krätzl, Pfarrer von Petronell, befassen sich mit dem Thema „Frühes Christentum am Donaulimes“. Die Eröffnung des Erlebnispunktes Heidentor wird Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka vornehmen.

Das Heidentor wurde im Rahmen eines aufwendigen wissenschaftlichen Projektes als „Quadrifrons“ identifiziert, der um 361 n.Chr. als doppelter Triumphbogen errichtet wurde. Als Baumaterial finden sich hier zahlreiche heidnische Weihealtäre. Funde rund um das Tor ermöglichten, ein ziemlich genaues Bild von dem einstigen Prachtbauwerk zu rekonstruieren. Das Heidentor wird künftig im Zusammenhang mit einer Dokumentation über seine Erforschung einer der Glanzpunkte des Archäologischen Parks Carnuntum sein.


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