25.07.2001 | 00:00

Laa an der Thaya: „Wer Köpfchen hat, fährt Achterbahn“

Über 33 Prozent Fahrtgästeanstieg im zweiten Betriebsjahr

„Wer Köpfchen hat, fährt Achterbahn.“ Unter diesem Motto wurde 1999 im Großraum Laa an der Thaya eine nächtliche Personenbeförderung mit Autobussen eingeführt. Ziel des Projektes ist es, für die Bevölkerung im ländlichen Raum eine funktionierende Alternative zum Auto in den Abend- und Nachtstunden anzubieten, die Verkehrssicherheit zu erhöhen, Eltern von Servicewegen für Jugendliche zu entlasten und zusätzliche Arbeitsplätze zu schaffen. Nicht zuletzt wird durch den Einsatz von Autobussen anstelle einer Vielzahl von Pkw auch ein Beitrag zur Treibstoffeinsparung und Umweltentlastung geleistet.

Das von der Stadterneuerung Laa an der Thaya unterstützte, ökologische, energiesparende und vor allem sichere Projekt konnte bereits im ersten Betriebsjahr mit 12.000 Fahrgästen einen großen Erfolg verbuchen. Befördert wurden im Vorjahr ca. 105 Personen pro Abend, in Spitzenzeiten sogar bis zu 280 Personen pro Abend.

Im zweiten Betriebsjahr konnte die Achterbahn sogar einen Fahrgästeanstieg von über 33 Prozent verzeichnen. Ca. 140 beförderte Personen pro Tag ergeben rund 16.000 Fahrgäste, die für eine Einzelfahrkarte 30 Schilling (2,18 Euro) und für eine Monatsfahrkarte 300 Schilling (21,80 Euro) bezahlen. Zudem gingen seit Einführung der Achterbahn die Unfallzahlen um rund 10 Prozent und die Zahl der Verletzten um rund 12 Prozent zurück.

Die von den beteiligten Gemeinden, der Getränkeindustrie, Gastwirten, Sponsoren und über das Nahverkehrsfinanzierungskonzept der Abteilung Raumordnung der NÖ Landesregierung in Kooperation mit dem Verkehrsverbund Ostregion finanzierte Achterbahn soll nun Richtung Mistelbach und Poysdorf erweitert werden. Das Konzept dazu steht, die Verhandlungen mit weiteren Teilnehmergemeinden und Gastronomiebetrieben sind abgeschlossen. Nach einem entsprechenden Beschluss des Mistelbacher Gemeinderates könnte die erweiterte Achterbahn im Herbst 2001 in Betrieb gehen.

Nähere Informationen bei der NÖ Dorf- und Stadterneuerung unter der Telefonnummer 0676/559 19 23, Dipl.Ing. Edwin Hanak.


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