12.07.2001 | 00:00

Wachgeküsst für einen Tag

Aktionsgruppe „Ortsbezeichnung“ zieht weiter nach Karlstein

Am kommenden Samstag, 14. Juli, ist es wieder so weit: Das Künstlerteam „Ortsbezeichnung“ zieht zum Steinbruch Riedmühle bei Karlstein an der Thaya weiter, um auch diesen Ort – zumindest für einen Tag – aus dem Dornröschenschlaf zu reißen. Die Malergruppe Martin Anibas, Bärbl Kopr, Walpurga Ortag-Glanzer und Andreas Ortag werden wie schon beim ersten Ort der Aktion (Gartenpavillon des Stiftes Zwettl) das Objekt künstlerisch neu bezeichnen. Vom Ortsbeschreiber Beppo Bayerl wird es neu dargestellt. Dieser hat sich sehr intensiv in den Quellen umgesehen und liefert eine exakte Ortsbeschreibung, die auch strengen historischen Kriterien standhält. Was am Tag der Ortsbezeichnung von den Künstlern produziert wird, sind Druckgrafiken, Malerei, Zeichnungen, aber auch Animationsfilm. Die „Ortsbezeichnung“ geht in eine Ausstellungsbesichtigung samt Lesung und anschließender Bewirtung über.

Die Aktion findet im Rahmen des Waldviertel-Festivals statt, das derzeit mit großem Erfolg läuft. Die Grundidee war, dass es überall signifikante Punkte in der Landschaft gibt, die eine interessante Geschichte haben, mit der Zeit aber in ihrer Existenz so selbstverständlich geworden sind, dass sie von den Menschen kaum mehr wahrgenommen werden. Die Künstler, die übrigens aus der Region stammen, sind angetreten, um durch neue, künstlerische Sicht diese interessanten Orte wiederum ins Bewusstsein zu rücken. Weitere Ziele der Aktion sind am 29. September der Bahnhof Waldkirchen und am 1. Dezember die Raschmühle in Mühlfeld bei Horn.


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