05.07.2001 | 00:00

Erfolgreicher Geschäftsbericht der Donau-Universität Krems

Offener Brief an FP-Abgeordnete

Die Donau-Universität Krems konnte ihren Erfolgskurs als europäische Weiterbildungs-Universität auch im Jahr 2000 fortsetzen. Wie aus dem gestern in Wien vorgelegten Geschäftsbericht hervorgeht, haben sich gegenüber dem Vorjahr 34 Prozent mehr Berufstätige für ein postgraduales Studium in Krems entschieden. Im Wintersemester 2000/01 waren mehr als 1.500 Studierende aus 40 Nationen in 44 Universitätslehrgängen zugelassen. Bei gleich bleibendem Bundeszuschuss konnte die Eigenfinanzierung von 58 Prozent (71 Millionen Schilling oder 5,16 Millionen Euro) im Jahre 1999 auf 64 Prozent (110 Millionen Schilling oder 7,99 Millionen Euro) erhöht werden. Damit war das Jahr 2000, in dem die Donau-Universität Krems fünfjähriges Bestehen feierte, das erfolgreichste Jahr seit ihrer Gründung.

Im Jahr 2000 wurden auch die Studienangebote in den Abteilungen für Umwelt- und Medizinische Wissenschaften, Wirtschafts- und Managementwissenschaften, Telekommunikation, Information, Medien und Europäische Integration sowie die Forschung weiter ausgebaut.

Die Donau-Universität Krems, so Präsident Werner Fröhlich, werde auch künftig an der interdisziplinären Verknüpfung von Lehre und Forschung, Wissenschaft und Praxis konsequent weiterarbeiten. „Dabei messen wir der Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung eine entscheidende Rolle zu.“

In einem Offenen Brief hat die Donau-Universität Krems die FPÖ-Abgeordnete zum Nationalrat Dr. Sylvia Papházy aufgefordert, ihre Rufschädigungskampagne gegen die Weiterbildungs-Universität zu beenden. In dem Schreiben wird u.a. auf den erfolgreichen Weg der Donau-Universität Krems in den letzten fünf Jahren hingewiesen: Im Sommersemester sind mehr als 1.600 Studierende aus 40 Ländern in 49 Universitätslehrgängen zugelassen. 137 Millionen Schilling (9,96 Millionen Euro) (67 Prozent des geplanten Gesamtbudgets) werden in diesem Jahr selbst erwirtschaftet. Modernes Universitätsmanagement, Delegation von Verantwortung und privatwirtschaftliche Führung seien dafür die Grundprinzipien.

Zum Vorwurf der „maßlosen Verschwendung von Steuergeldern“ stellt die Donau-Universität Krems klar, dass zu ihrem Finanzmanagement Budgetplanung, regelmäßiges Controlling und monatliche Erfolgsrechnung ebenso gehören wie Bilanz, Verlust- und Gewinnrechnung. Das finanzielle Gebaren der Donau-Universität Krems werde darüber hinaus vom Finanzausschuss des Kuratoriums begleitet und überprüft. § 27 des Donau-Universitäts-Gesetzes sehe zudem eine Prüfung durch den Rechnungshof vor.


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