05.07.2001 | 00:00

Spatenstich für Anschlussstelle Hollabrunn West

Pröll: Erster Schritt für Ausbau der Weinviertel Schnellstraße

In Hollabrunn setzte gestern Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, der sich für eine Vorverlegung des Baubeginns eingesetzt hatte, den Spatenstich für den Bau der Anschlussstelle Hollabrunn West im Zuge der Bundesstraße B 303. Pröll sprach dabei von einer beispielgebenden Zusammenarbeit auch mit der Bürgerinitiative in Hollabrunn. Von der neuen Anschlussstelle, die im Spätherbst 2002 fertiggestellt sein soll, erwartet er sich eine schlagartige Erhöhung von Sicherheit und Lebensqualität in Hollabrunn sowie einen zukunftsträchtigen wirtschaftspolitischen Effekt, um die Standortqualität von Stadt und Region weiter zu heben. Gezielte Infrastrukturmaßnahmen wie das Call-Center Hollabrunn, das Gewerbezentrum oder die neue Anschlussstelle verbesserten die regionalpolitischen Entwicklungschancen.

Entgegen Pressemeldungen, die im Zusammenhang mit der B 303 „Alle Räder stehen still“ vermerkten, betonte der Landeshauptmann, die Anschlussstelle Hollabrunn West sei der erste wichtige Schritt für den Ausbau der Weinviertel Schnellstraße, die große Bedeutung für die Weiterentwicklung der Region und ihrer Lebensqualität habe. Die Planungen seien in vollem Gang, als nächster Schritt folgen im Herbst 2002 die Niveaufreimachung Sierndorf und die Umfahrung Jetzelsdorf.

Die neue Anschlussstelle wird zwei neue Rampen mit je 6,5 Meter Fahrbahnbreite aufweisen. In Folge eines 38 Meter großen Kreisverkehrs wird eine 1,2 Kilometer lange Verbindungsspange zwischen den Landesstraßen L 27 und L 43 gebaut. Die Baukosten betragen rund 20 Millionen Schilling (1,45 Millionen Euro). 9 Millionen Schilling (654.055,51 Euro) trägt der Bund, dessen Anteil vom Land vorfinanziert wurde, 9 Millionen Schilling (654.055,51 Euro) die Gemeinde, 2 Millionen Schilling (145.345,67 Euro) werden durch eine Sonderfinanzierung ermöglicht.


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