12.06.2001 | 00:00

Mariazellerbahn und Ybbstalbahn fahren weiter

Busse auf einigen Nebenstrecken Pröll: „Bürgernäheres Service für die Bevölkerung“

„In den überaus harten Verhandlungen mit den ÖBB haben wir ein bürgernäheres Service für die Bevölkerung durchgesetzt, die Anbindung der Gemeinden, vor allem auch der Ortskerne an das öffentliche Verkehrsnetz ist damit gewährleistet“, betonte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll zu einem Beschluss in der heutigen Sitzung der NÖ Landesregierung. Mit der Genehmigung einer Änderung des Regionalbahnvertrages mit den ÖBB wurde grünes Licht für den Ersatz des Schienenverkehrs durch Busse gegeben. Gleichzeitig wurde festgelegt, dass auf der Mariazellerbahn inklusive dem Streckenabschnitt Obergrafendorf – Mank sowie auf der Ybbstalbahn einschließlich dem Teilstück Ybbsitz der Bahnbetrieb aufrecht erhalten wird. Pröll: „Damit werden die Bestrebungen des Landes Niederösterreich, alternative Bahnbetreiber einzubeziehen, unterstützt.“ Alternativbetreiber werden auch für die Regionalbahnstrecke Siebenbrunn/Leopoldsdorf-Engelhartstetten gesucht, bis dahin – vorerst bis 31. März 2002 – wird der Bahnbetrieb weitergeführt. Buslinien werden seit dem Fahrplanwechsel am 9. Juni auf den Strecken Drösing-Zistersdorf, Gmünd-Groß Gerungs, Retz-Drosendorf und Freiland-Türnitz geführt. Mit einem weiteren Beschluss der Landesregierung ist die Weiterführung der für die Region touristisch sehr wichtigen Wochenend-Nostalgiefahrten auf der Schmalspurstrecke Gmünd-Groß Gerungs in den Saisonen 2001 und 2002 sicher gestellt, so Pröll.


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