25.05.2001 | 00:00

Fünf Kommunen im Burgenland, eine Gemeinde in NÖ:

Samstag Eröffnung des Naturparks „Landseer Berge“

Nach längeren Verhandlungen ist der Naturpark „Landseer Berge“ im mittleren Burgenland und – mit einer Kommune – im benachbarten Niederösterreich Wirklichkeit. Morgen, Samstag, 26. Mai, ab 14 Uhr, ist das Schloss Kobersdorf Schauplatz der Eröffnung dieses Naturparks, der aus sechs Gemeinden - Schwarzenbach in Niederösterreich, Kobersdorf (mit Oberpetersdorf und Lindgraben), Markt St.Martin (mit Landsee und Neudorf), Kaisersdorf, Weingraben und Draßmarkt (mit Karl und Oberrabnitz) im Burgenland – besteht. Die Eröffnung nehmen Burgenlands Landeshauptmann Hans Niessl und Landesrat Paul Rittsteuer vor.

Die Einigung in Niederösterreich bzw. für die Marktgemeinde Schwarzenbach steht allerdings noch aus, weil hier noch Gespräche mit Grundeigentümern im Gang sind.

Hier sei nicht nur eine herrliche Landschaft mit dem Vulkan Pauliberg oder dem naturbelassenen Rabnitztal zwischen Blumau und Karl vorhanden, sondern auch touristische Ziele wie die Ruine Landsee, das Wasserschloss und die Festspiele in Kobersdorf oder das Keltenthema mit seinen berühmten Ausgrabungen in Schwarzenbach, sagte dazu heute Niederösterreichs Naturschutzreferentin, Landeshauptmannstellvertreterin Heidemaria Onodi. Ein zusammenhängender Wald am Rande des Oberpullendorfer Beckens mit Beständen auf Quarzit und Basalt, eine reich gegliederte Kulturlandschaft mit Äckern, Wiesen, Hecken, dazu beispielsweise markante Ruinen aus dem Mittelalter seien zudem auch Ziele für den Tourismus, der in dieser Region nur in Ansätzen vorhanden sei, aber mit einem Entwicklungsimpuls durch den Naturpark Auftrieb bekommen würde.


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