12.04.2001 | 00:00

G.V.U. Gänserndorf überreicht „Einwegbomben“

Protestkundgebungen gegen Verminderung von Umweltstandards

Morgen, Freitag, 13. April, protestiert der Gemeindeverband für Aufgaben des Umweltschutzes (G.V.U.) im Bezirk Gänserndorf mit drei Aktionen gegen die Abschaffung der Getränkezielverordnung und die mit Wegwerfflaschenverpackungen verbundene Verminderung von Umweltstandards.

Laut G.V.U. hätte das Umweltministerium im Jahr 2001 Verkehrsbeschränkungen für Einwegverpackungen erlassen müssen, passte aber stattdessen die Getränkeverpackungsziele an die geringeren allgemeinen Verpackungszielquoten an. Die Wirtschaft ihrerseits hat demnach bisher kaum etwas zur Förderung der Mehrwegverpackungen unternommen, wozu sie sich im Herbst 2000 in einer freiwilligen Vereinbarung verpflichtet hat.

Um 11 Uhr wird am Freitag vor einem Einkaufsmarkt in Groß-Enzersdorf anschaulich der Vergleich zwischen einer Palette mit 384 Glasflaschen Mineralwasser in der AF-Norm-Pfandflasche und 25.600 Einweg-PET-Flaschen (oder 100 gelben Säcken) vorgeführt. Gleichzeitig wird Umweltminister Mag. Wilhelm Molterer und Wirtschaftskammerpräsident Dr. Christoph Leitl je eine symbolische „Einwegbombe“ überreicht: Rund 200 einzelne PET-Wegwerfflaschen, zu einer großen, rund 1,5 Meter hohen PET-Flasche verbunden, sollen die durch Wegwerfverpackungen wachsenden Abfallberge veranschaulichen.

Nähere Informationen beim G.V.U. Gänserndorf unter den Telefonnummern 02574/8954 und 0664/390 97 20, Dr. Johann Mayr.


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