20.03.2001 | 00:00

NÖ Industrie:

Interesse an Clusterbildung

18 Prozent der niederösterreichischen Industriebetriebe sind ernsthaft an einer Mitwirkung an Clusterprojekten interessiert und bilden somit das Kernpotenzial für solche Vorhaben. Diese Unternehmen wären auch bereit, einen finanziellen Beitrag zu leisten, z.B. für branchenspezifische Informations- und Bildungsangebote, gemeinsames Exportmarketing oder Forschungsprojekte. Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die im Auftrag der Industriellenvereinigung NÖ durchgeführt wurde. Insgesamt wurden 292 von 1.000 Industriebetrieben im Land befragt.

Bei den möglichen Angeboten von Clustern gibt es unter den interessierten Unternehmen folgende Präferenzen:

Plattformen und Angebote zum Informations- und Erfahrungsaustausch – es gibt nach wie vor einen Mangel an Kommunikation zwischen den Unternehmen und Forschungseinrichtungen.

Dahinter liegen gleichauf branchenspezifische Weiterbildungsangebote und gemeinsame Vertriebs- und Marketingmaßnahmen, insbesondere für den Export. Immerhin exportieren 41 Prozent aller Industrieunternehmen in Niederösterreich.

Gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte: Dieser wichtige Zukunftsbereich ist auf Grund struktureller Gründe nur an dritter Stelle gereicht. Nur 36 Prozent aller Industrieunternehmen in Niederösterreich betreiben selbst Produktentwicklung, nur 5 Prozent externe, professionelle Forschungsaktivitäten. Die wichtigsten Partner für Forschungs- und Bildungsprojekte sind die Universitäten und das WIFI. Überraschend häufig werden die Kompetenzzentren und die Fachhochschule Wiener Neustadt genannt. Die Unternehmen sprechen sich in diesem Zusammenhang dafür aus, dass die Initiative für Clusterprojekte in erster Linie vom Land Niederösterreich ausgeht.

Nähere Informationen: Industriellenvereinigung NÖ, Dr. Fritz Wedorn, 1031 Wien, Schwarzenbergplatz 4, Telefon 01/711 35-2441 oder Menedetter PR, Mag. Alexandra Kropf, 1010 Wien, Stoß im Himmel 1, Telefon 01/533 23 80.


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