23.02.2001 | 00:00

Region Kamptal und Gföhlerwald:

Neue EU-Förderung soll weitere Impulse bringen

Voraussichtlich 22 Gemeinden der Region Kulturpark Kamptal und aus der Nachbarregion Kampstauseen-Gföhlerwald sind „heiße“ Interessenten und haben bei Kurzbesuchen von Landesrat Dipl.Ing. Josef Plank in Langenlois, Straß, Elsarn, Oberholz, Plank am Kamp, Maiersch, Wanzenau, Gars und Stift Altenburg heute, Freitag, berechtigte Hoffnungen, dass der Politiker auch weiterhin innovative regionale Projekte bewilligt.

Schon bisher waren die Regionen bei Projekten aus LEADER II- bzw. 5b-Förderungen erfolgreich, sind doch etwa der Kulturpark Kamptal, das Tourismus-Marketing und das Netz von Radfahrwegen darauf zurückzuführen. Insgesamt erhielt die Kamptalregion rund 60 Millionen Schilling in knapp vier Jahren aus EU-Mitteln und heimischen Förderungen.

Jetzt kommt ein neues Folgeprogramm, LEADER +, das dazu beitragen soll, in den zwei Regionen in den nächsten sieben Jahren Arbeitsplätze und damit auch Einkommen zu schaffen, aber auch den Erholungsraum und den Tourismus weiter zu fördern. Besonders der Fremdenverkehr gilt als Motor der Entwicklung der Regionen im und um das Kamptal. Bis Mai 2001 soll die EU die Grundsatzentscheidung über die Ziele des Projektes für das Kamptal herbeiführen. Die Höhe der Mittel ist derzeit noch nicht bekannt.

Zwei Schlüsselprojekte sind für das kommende LEADER +-Programm besonders bemerkenswert. Sie sollen die Vielfalt der Angebote gezielt auf regionaler Ebene vernetzen und auch neue Einzelvorhaben miteinbeziehen:

Eine Neustrukturierung des Kulturparks Kamptal mit Konzentration auf die derzeit stärksten Programmpunkte, nämlich die Themen Wein, Musik und Landschaft bzw. die Zeit, jeweils verknüpft mit der Kultur, sollen die Gäste durch die Regionen begleiten, wobei Geschichten und die Geschichte gleichsam den „roten Faden“ dazu bilden. Der Motor dieses Projekts ist der Tourismusverband Kulturpark Kamptal.

Die Gesundheitsregion soll innovativ vernetzt werden. Medizin, Therapie, Sport und Ernährung sollen mit einem klassischen Erholungsurlaub verbunden werden, damit der wachsenden Zahl an Menschen geholfen werden kann, die an Zivilisationskrankheiten wie Allergien, Diabetes, Herzkrankheiten etc. leiden oder im Urlaub bzw. in der Regeneration fachlich versierte Grundbetreuung brauchen. Denn aktive Vorsorge für die Gesundheit ist nicht nur ein persönliches Anliegen, sondern wird zunehmend vom Versicherungssystem oder von Arbeitgebern als Bonusfaktor bewertet. Dieses Projekt tragen Prof. Willi Dungl als Initiator sowie die lokalen medizinischen Einrichtungen.

Die Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft soll dabei als Verstärker der beiden Schlüsselprojekte dienen.


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