30.01.2001 | 00:00

Musical „Die drei von der Tankstelle“ im St.Pöltner Theater

Gleichnamiger Film lieferte Vorlage für Musical

Als 1930 der Musikfilm „Die drei von der Tankstelle“ in Deutschland, Österreich, aber auch in Frankreich gezeigt wurde, brach er alle Rekorde. Die Musik Richard Heymanns traf mit ihren Melodien genau das Zeitgefühl der Menschen in den letzten Jahren der Weimarer Republik. Das St.Pöltner Theater bringt jetzt die Musical-Version, die Texte stammen von Franz Schulz und Paul Frank. Die Premiere findet am Samstag, 17. Februar, um 19.30 Uhr statt.

Werner Richard Heymann wurde 1896 in Königsberg geboren und starb 1961 in München, wo sein Nachlass im Archiv der Akademie der Künste aufbewahrt wird. Er war im Kabarett „Schall und Rauch“ mit seinen Komponistenkollegen Friedrich Hollaender und Mischa Spoliansky zusammen tätig und vertonte viele große Filmschlager Robert Gilberts, beispielsweise „Das gibt’s nur einmal“ oder „Das ist die Liebe der Matrosen“. 1933 ging Heymann ins Exil nach Paris und kehrte 1951 nach Deutschland zurück, wo er an seine Vorkriegserfolge anknüpfen konnte und zu einer Größe des deutschen Nachkriegsfilmes wurde.

In der St.Pöltner Aufführungsserie spielen Rene Rumpold, Martin Petraschka, Johanna Forche, Doris Lang u.a. Regie führt Daniel Pascal, die musikalische Leitung hat Klaus Dieter Jung inne.


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