22.01.2001 | 00:00

Fuchs-Ausstellung in Zwettl

Auch „Walther von der Vogelweide“-Denkmal geplant

Vom 30. Jänner bis 27. Februar zeigt der international renommierte österreichische Künstler Prof. Ernst Fuchs in der Brau- und Kuenringerstadt Zwettl einen Querschnitt aus seinem künstlerischen Werk. Die in Zusammenarbeit zwischen dem Kulturreferat der Stadtgemeinde und der Galerie Ernst Fuchs organisierte Schau umfasst insgesamt 20 Ölbilder, Pastelle und Skulpturen sowie 40 Originalgrafiken.

Fuchs gilt als Begründer und bekanntester Vertreter der „Wiener Schule des Phantastischen ReaIismus“. Der am 13. Februar 1930 in Wien geborene Künstler setzte nach dem Studium an der Wiener Akademie am Schillerplatz seine Ausbildung im Ausland fort und machte in den vierziger und fünfziger Jahren mit surrealistischen, technisch virtuos gestalteten Grafiken auf sich aufmerksam. Mitte der sechziger Jahre gelang Fuchs der künstlerische Durchbruch. Als Begründer und einer der bekanntesten Vertreter der Wiener Schule des Phantastischen Realismus ist er seither international anerkannt. Neben seinen grafischen und malerischen Werken schuf er auch Bühnenbilder und machte sich einen Namen als Schriftsteller, Komponist und Architekt.

Im Rahmen der Ausstellung präsentiert Fuchs auch seinen Entwurf für das am Neuen Markt in Zwettl geplante „Walther von der Vogelweide“-Denkmal, den er im Auftrag der Stadtgemeinde erarbeitet hat. Fuchs geht in seinen Grundüberlegungen von einem Brunnenkunstwerk aus, das ein künstlerisches Pendant zum 1994 eröffneten „Hunderwasserbrunnen“ – mit dem im Februar des Vorjahres verstorbenen Friedensreich Hundertwasser verband ihn auch eine Freundschaft – darstellen würde. Bei einer entsprechenden Akzeptanz durch die Bevölkerung soll das Denkmal noch heuer verwirklicht werden.

Die Fuchs-Ausstellung wird am 30. Jänner um 19 Uhr im Sparkassensaal eröffnet, der Künstler wird persönlich anwesend sein. Die Schau ist bis einschließlich 27. Februar während der Banköffnungszeiten (Montag bis Donnerstag von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 15.45 Uhr sowie Freitag von 8 bis 17.30 Uhr) zu sehen. Nähere Informationen sind unter der Telefonnummer 02822/50 31 27 zu erhalten.


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