11.01.2001 | 00:00

Kulturpark Eisenstraße Ötscherland ist weiter gewachsen

26 Gemeinden möchten wieder EU-Leader-Region werden

Bei einer diese Woche im Herrenhaus Neubruck (Stadtgemeinde Scheibbs) abgehaltenen außerordentlichen Vollversammlung wuchs der Verein Kulturpark Eisenstraße Ötscherland um weitere vier Mitglieder: Die Gemeinden Annaberg und Puchenstuben, seit der Fusionierung von Eisenstraße und Ötscherland im Vorjahr beim Tourismusverband, wurden zu Vollmitgliedern, die Gemeinden Mitterbach und Neumarkt an der Ybbs stiegen als Vollmitglieder neu ein.

Dem Kulturpark Eisenstraße Ötscherland gehören nunmehr 26 Gemeinden an: Allhartsberg, Annaberg, Gaming, Göstling, Gresten, Gresten-Land, Hollenstein, Lunz am See, Mitterbach, Neumarkt an der Ybbs, Opponitz, Puchenstuben, Purgstall, Randegg, Reinsberg, Scheibbs, St.Georgen am Reith, St.Anton an der Jeßnitz, Sonntagberg, Steinakirchen, Waidhofen an der Ybbs, Wieselburg und Ybbsitz als Vollmitglieder sowie Petzenkirchen, Wang und Wieselburg-Land als Gemeinden im Tourismusverband, die nicht auf mögliche EU-Leader Plus-Fördermittel zurückgreifen können.

Diese Mittel fließen dann, wenn der Kulturpark Eisenstraße Ötscherland wieder EU-Leader-Region wird. Die diesbezügliche Genehmigungsfrist der Europäischen Kommission für das österreichische Rahmenleaderprogramm endet am 14. Jänner, danach erfolgt die bundesweite Ausschreibung durch die Österreichische Raumordnungskonferenz (ÖROK). Der Kulturpark Eisenstraße verfolgt auf Basis der regionalen Identität der Eisenwurzen sowie des kulturellen Erbes das Ziel, die heutige In-frastruktur zu einer attraktiven und erlebnisorientierten touristischen Einrichtung weiterzuentwickeln.

Dass die außerordentliche Vollversammlung am Gelände des Werkes Neubruck stattfand, hat zudem symbolischen Charakter, stehen doch sowohl das schlossartige Herrenhaus Neubruck als auch die benachbarte Töpperkapelle unter Denkmalschutz. Beide Gebäude sind bauliche Juwele der niederösterreichischen Eisenwurzen und sollen im Kulturpark Eisenstraße Ötscherland wieder zu neuem Glanz erstrahlen. Die Gemeinden Scheibbs und St.Anton an der Jeßnitz haben bereits Schritte zur Gründung einer Plattform zur Rettung der Töpperkapelle eingeleitet.

Nähere Informationen beim Kulturpark Eisenstraße Ötscherland unter der Telefonnummer 07443/866 00-12 oder 0664/162 58 62, Herbert Möbius-Patek.


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