29.12.2000 | 00:00

„Drehort Niederösterreich“

LH Pröll: Land verstärkt die Filmförderung

„Niederösterreich wird als Drehort immer beliebter, und wir wollen diese Entwicklung nach besten Kräften fördern, auch um das heimische Filmschaffen zu unterstützen“, betont Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll. Auf seinen Antrag hat die NÖ Landesregierung die Förderung von kulturellen, wirtschaftlich und touristisch für das Land bedeutsamen Filmprojekten kräftig erhöht. Betrug sie bisher jährlich 10 Millionen Schilling, so stehen 2001 15 Millionen Schilling zur Verfügung. Der Landeshauptmann begründet diese Erhöhung auch mit den Image- und Werbeeffekten für das Land, die von Fernseh- und Kinofilmen, die auch international eingesetzt werden, ausgehen. Außerdem lösen die Dreharbeiten im Land eine beträchtliche Umwegrentabilität aus. In den letzten Wochen wurden aufgrund von Empfehlungen des vom Land eingerichteten Gutachtergremiums wieder für drei Vorhaben Finanzierungsbeiträge bewilligt.

Die dritte Staffel der TV-Serie „Julia – Eine ungewöhnliche Frau“ mit Christiane Hörbiger wird vom Land mit 3 Millionen Schilling gefördert. Landeshauptmann Pröll: „Gerade diese auch in Deutschland sehr erfolgreiche Serie hat im Weinviertel und besonders im Retzer Land einen Tourismus-Boom ausgelöst, der in diesem Grenzland von größter Bedeutung ist.“

Mit 1,3 Millionen Schilling wird der Fernsehspielfilm „Polt muss weinen“ nach dem gleichnamigen Weinviertel-Kriminalroman von Alfred Komarek unterstützt. Drehort ist das Pulkautal, im Norden bis zur tschechischen Grenze, im Osten bis Zwingendorf, im Süden bis Mailberg, im Westen bis Alberndorf. Die Hauptrolle des Gendarmerie-Inspektors Polt spielt Erwin Steinhauer.

Ein künstlerisch besonders interessantes Projekt, so Landeshauptmann Pröll, ist der Fernsehspielfilm „Spiel im Morgengrauen“ nach der gleichnamigen Novelle von Arthur Schnitzler. Er wird fast zur Gänze im Raum Reichenau an der Rax gedreht. Die Besetzung mit Fritz Karl, Johanna Wokalek und Karlheinz Hackl verspricht höchsten Fernseh- und Theaterstandard. Die Filmförderung des Landes beträgt 1,5 Millionen Schilling.


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