14.12.2000 | 00:00

Ausländerinitiative NÖ Süd erhält Subvention

Ziel ist Beratung von ausländischen ArbeitnehmerInnen

Die Ausländerinitiative NÖ Süd – Wiener Neustadt erhält für das Projektjahr 2001 eine Subvention in der Höhe von 614.000 Schilling. Dabei wird ein kleiner Teil für die allgemeine Ausländerberatung in Wiener Neustadt aufgewendet. Der Großteil fließt in die Migrantinnenberatung, also für die Frauen. Diese Mittel werden für Sprechstunden und Begleitwege im niederösterreichischen Süden zwischen Gloggnitz und Mödling verwendet.

Die Ausländerinitiative NÖ Süd – Wiener Neustadt wurde als Verein 1987 gegründet. Ziel war die Beratung von ausländischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern bzw. deren Angehörigen. Zum Teil waren Schwierigkeiten bei der Verständigung das Problem, weil Kenntnisse der deutschen Sprache fehlten. Aber auch die andere Tradition der Herkunftsländer und die Vielfalt der österreichischen Behörden mit ihrer unterschiedlichen Zuständigkeit schufen Probleme. Die Beratungen erfolgten bei finanziellen, familiären und sozialen Problemen. Aber auch Wohnungsfragen waren ein Anliegen.

Gerade Migrantinnen sind bei einer Scheidung und bei Krisensituationen besonders hoch belastet, weil ihre Möglichkeiten eingeschränkt sind. Sie brauchen daher spezielle Beratungsangebote, die z.B. mit dem Fremdengesetz oder mit dem Ausländerbeschäftigungsgesetz in Einklang stehen müssen. Zudem müssen die BeraterInnen eng mit den Behörden wie Jugendamt, Gerichte oder Sozialabteilung zusammenarbeiten.


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