04.03.2018 | 13:30

2017 brachte 65.270 Einsätze für die 1.719 Feuerwehren in Niederösterreich

LH Mikl-Leitner: „Ein großes und herzliches Dankeschön an alle Feuerwehren und alle Feuerwehrmitglieder“

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Technische Einsätze, Brände, Brandsicherheitswachen, Katastrophen: Wenn sie gebraucht werden, sind die niederösterreichischen Feuerwehren zur Stelle. Vor kurzem konnten Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner die Einsatzbilanz der Freiwilligen Feuerwehren für das Vorjahr vorlegen. Landeshauptfrau Mikl-Leitner betonte dazu am Sonntag in der Radiosendung „Forum Niederösterreich“: „Die Bilanz für das Jahr 2017 zeigt, dass unsere Feuerwehren Großartiges geleistet haben. So haben die 1.719 Freiwilligen Feuerwehren in Niederösterreich im Vorjahr insgesamt 65.270 Einsätze bewältigt. Und sie haben bei Unfällen, Bränden oder Katastrophen 2.395 Menschen geholfen bzw. gerettet. Und dieses Engagement verdient unsere allergrößte Wertschätzung und Anerkennung. Daher an alle Feuerwehren, an alle Feuerwehrmitglieder, ein ganz großes und herzliches Dankeschön.“

Insgesamt gibt es in Niederösterreich 98.600 Feuerwehr-Mitglieder, informierte die Landeshauptfrau weiters: „Sie alle gemeinsam haben im Jahr 2017 bei Einsätzen, Übungen oder auch in der Aus- und Weiterbildung 7,9 Millionen freiwillige Arbeitsstunden investiert. Wenn man diese Stunden mit einem Faktor von 20 Euro pro Stunde bewertet bzw. multipliziert, entspricht dies einem Wert von fast 160 Millionen Euro. 160 Millionen Euro, die sich der Steuerzahler erspart.“ Landesfeuerwehrkommandant Fahrafellner nannte im Zuge der Radiosendung den Schiffsbrand eines Passagierschiffes auf der Donau, die Gasexplosion in Baumgarten und das Zugsunglück in Kritzendorf als besonders herausfordernde Einsätze im Jahr 2017. Als wichtige Zukunftsprojekte bezeichnete er etwa die Errichtung eines Containerterminals in Tulln oder die Werbung neuer Mitglieder. „Hier werden wir neue Wege gehen“, etwa im Bereich sozialer Medien wie Facebook und YouTube, so der Landesfeuerwehrkommandant.

Die hervorragende Zusammenarbeit zwischen dem Land Niederösterreich und dem Landesfeuerwehrverband zeigt sich in vielfältigsten Projekten, wie etwa bei der Errichtung einer zentralen Atemschutzwerkstätte am Gelände der Landesfeuerwehrschule in Tulln oder bei der geplanten Errichtung eines Containerterminals ebendort. Ein weiteres Beispiel dafür sei die Rückvergütung der Mehrwertsteuer, betont die Landeshauptfrau: „So haben wir im Vorjahr beschlossen, die Mehrwertsteuer auf gesetzlich vorgeschriebene Einsatzfahrzeuge an die Gemeinden und damit an die Feuerwehren zu refundieren. Alleine im Vorjahr hat diese Regelung eine Ersparnis von drei Millionen Euro für 86 Feuerwehren gebracht.“

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