11.10.2000 | 00:00

40 Prozent aller Verkehrstoten wegen überhöhter Geschwindigkeit

Verkehrssicherheitswoche im Kamptal

Verkehrssicherheit wird in dieser Woche im Kamptal groß geschrieben: Im Rahmen der Verkehrssicherheitswoche, die vom Kuratorium für Verkehrssicherheit und dem Land Niederösterreich ins Leben gerufen wurde und noch bis 14. Oktober läuft, sollen vor allem Kinder und Jugendliche angesprochen werden. Gestern präsentierte das Kuratorium für Verkehrssicherheit in Langenlois gemeinsam mit zahlreichen Schülern die Maßnahmen. Beispielsweise wird mit der Aktion „Känguru“ dafür geworben, Kindersitze im Auto zu verwenden. Auch das Verhalten vor und nach dem Busfahren wird trainiert. Unter dem Motto „Schüler für mehr Verkehrssicherheit“ machen Schüler bei der Initiative „Apfel/Zitrone“ mit. Dabei werden vorbildliche Autofahrer mit einem Apfel belohnt, Verkehrssünder erhalten eine Zitrone. Die Hauptschüler werden die bewährte mobile Tempoanzeige dafür einsetzen, um auf die Gefahren des Schnellfahrens aufmerksam machen.

„Fast 40 Prozent aller Verkehrstoten sind auf zu hohe Geschwindigkeit zurückzuführen“, erklärte Helmut Lindner vom Kuratorium. Die Aktion „Brems dich ein“ soll das Bewusstsein für das Miteinander im Straßenverkehr und die Eigenverantwortung heben. Besonders junge Leute müssten rechtzeitig zu verantwortungsvollen Verkehrsteilnehmern erzogen werden. Dritter Landtagspräsident Ing. Johann Penz verwies auf die zurückgehenden Unfallzahlen in Niederösterreich und betonte, dass das Land weiterhin die Verkehrssicherheit mit verschiedenen Maßnahmen unterstützen wird.


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