06.10.2000 | 10:20

2.500 Schüler in NÖ Landwirtschaftsschulen

Edelhof und Langenlois am beliebtesten

Rund 2.500 SchülerInnen besuchen derzeit die 17 niederösterreichischen Landwirtschaftlichen Fachschulen. Das ist ein Rückgang um rund zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zwettl-Edelhof und Langenlois sind mit jeweils ca. 250 Schülern die größten Schulen. Edelhof ist auf Biologischen Landbau und Alternativen in der Landwirtschaft spezialisiert, Langenlois hat den Schwerpunkt Gartenbau.

„Unsere Schulen bieten durch das Modulsystem eine individuelle und praxisgerechte Ausbildung“, erläuterte Landesschulinspektor Karl Friewald heute. Die Ausbildung ziele darauf ab, sinnvolle landwirtschaftliche Tradition mit modernen Technologien zu verknüpfen. Durch die Module sind die Schulen auf verschiedenste Bereiche spezialisiert, jede Schule hat also ihr eigenes Profil.

Modul 1 beinhaltet die zweijährige landwirtschaftliche Grundausbildung. Dadurch wird die Berufsschulausbildung ersetzt. Auch Schwerpunktausbildungen wie Persönlichkeitsbildung oder ländlicher Tourismus werden in den Fachschulen für ländliche Hauswirtschaft angeboten.

Modul 2 bietet im Rahmen von acht Projektwochen den Schülern die Möglichkeit, eine individuelle Bildungsplanung vorzunehmen. In Abhängigkeit vom eigenen Betrieb kann eine zielgerichtete Ausbildung in Anspruch genommen werden. Der Schüler entscheidet selbst, an welchem Projekt er teilnehmen will. Friewald: „Auf diese Weise können weitere Bildungsakzente gesetzt werden.“ Nach dem Erwerb der Facharbeiterqualifikation kann das Modul 3 absolviert werden, das entweder in Richtung Landwirtschaftsmeister oder in Richtung unternehmerische, kaufmännische Ausbildung geht. Diese Ausbildung ersetzt die Unternehmerprüfung.


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