02.10.2000 | 00:00

Niederösterreichweite Umfrage zum Thema Umweltschutz

Sobotka: Positive Bilanz der NÖ Umweltschutzaktionen

In persönlichen Interviews wurden heuer 1.000 wahlberechtigte Niederösterreicher durch das Österreichische Gallup-Institut im Auftrag des Amtes der NÖ Landesregierung zum Thema Umweltschutz befragt. Für 85 Prozent der Befragten ist Umweltschutz demnach ein wichtiges Thema. „Es zeigte sich, dass Umweltschutz für die Niederösterreicher ein wichtiges Thema ist. Für 55 Prozent ist es sehr wichtig und für 30 Prozent wichtig. Der Mittelwert von 1,62 im Schulnotensystem ist nicht zuletzt ein Ausdruck eines jahrelangen Bewusstseinsbildungsprozesses in Niederösterreich“, zeigt sich Umwelt-Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka erfreut. Nur 8 Prozent meinen, dass Umweltschutz als politisches Thema der Zukunft weniger wichtig sein wird.

Umweltschutz wird bei offener Fragestellung von einem Drittel (32 Prozent) spontan mit „Mülltrennung“ und von einem Viertel (25 Prozent) mit „Natur schützen“ verbunden. Es folgen „Müll vermeiden“ (15 Prozent) und „Umwelt sauber halten“ (10 Prozent), wodurch illustriert wird, dass die Bevölkerung in sehr hohem Ausmaß die Frage Müll mit dem Umweltschutz assoziiert. Umweltschutz hat demnach viel mit Ressourcenschonung zu tun. Aus Umweltschutzgründen trennen 95 Prozent Müll, sparen 80 Prozent Energie und vermeiden 78 Prozent der Befragten Müll.

Bei der Frage „Würden Sie von sich selber sagen, dass Sie ein Umweltschützer sind?“ benoten sich die Niederösterreicher selbst mit 1,8. Bemerkenswert ist, dass die Befragten auch der Meinung sind, dass sich um Umweltschutzziele in erster Linie die Bevölkerung (26 Prozent) kümmern soll, gefolgt von der jeweiligen Gemeinde (20 Prozent) und dem Land Niederösterreich (18 Prozent).

Im weiteren sind die Niederösterreicher der Meinung, dass sich die Umweltsituation verbessert hat bzw. gleich geblieben ist. Nur 8 Prozent vertreten die Ansicht, dass sich die Umweltsituation verschlechtert hat bzw. in Zukunft verschlechtern wird. Jede dritte befragte Person schließlich konnte spontan ein Umweltprojekt nennen. Die Nationalparks Donau-Auen und Thayatal sowie das Klimabündnis liegen dabei an der Spitze. Jene Personen, die schon von den Projekten gehört hatten, wurden auch gefragt, für wie sinnvoll sie diese halten. Zwei Drittel stehen uneingeschränkt hinter dem Nationalpark Donau-Auen, dem Nationalpark Thayatal und Anti Atom-Bestrebungen.


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