29.06.2007 | 18:10

Moderne Kunst im Schloss Grafenegg

Fünf Künstler schaffen malerische „Kontrapunkte“

Fünf niederösterreichische Künstler haben sich unter dem gemeinsamen Thema „Kontrapunkte“ zu einer Ausstellung im Schloss Grafenegg zusammengefunden und bewältigen den aus der Musik übernommenen Zusammenklang mit unterschiedlichsten Arbeitstechniken. Die Ausstellung beginnt am kommenden Samstag, 2. September, um 17 Uhr, eröffnet durch den Schlossherrn Franz Albrecht Metternich-Sandor und fachlich einbegleitet durch den Kulturpublizisten Florian Steininger.

Eva Bakalar versucht sich in einer ungewohnten Materialkombination: Sie verwendet Metall, Techno-Gewebe und Kunststoffe und erzielt damit ein Wechselspiel zwischen Fläche und Körper, wobei ihr auch die Reflexion des Lichtes hilfreich ist. Mit Raumverschachtelungen auf Leinwand hat es Hermine Karigl-Wagenhofer zu tun, wobei sie Ruhefelder und Räume für persönliche Reflexionen schafft. Um eine Balance zwischen Philosophie und Poesie geht es Leopold Kogler. Er versucht mit seiner Malerei auf Leinwand eine Neudefinition des Naturbildes. Renate Habinger schafft Objekte unter Verwendung von natürlichen Materialien wie Dornen aus dem eigenen Garten und künstlich Geschaffenem auf handgeschöpftem Papier. J. F. Sochurek flicht in seine Bilder Leinwandstücke hinein und fügt Metallkeile dazu, die Farben sind vorwiegend blau und rot. Damit will er sowohl Verbindendes als auch Trennendes symbolisieren.

Die Bilder sind käuflich, die Ausstellung ist bis 29. Oktober geöffnet und schließt mit einer Finissage.


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