28.08.2000 | 00:00

Donauhochwasserschutz Tullnerfeld Nord wird komplettiert

Spatenstich mit LR Sobotka und LHStv. Bauer

Schon in zwei Jahren wird das nördliche Tullnerfeld von Stockerau bis Krems/Stein vor hundertjährigen Donauhochwässern sicher sein. Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka nahm am Freitag in Vertretung von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll gemeinsam mit dem zuständigen Regierungsmitglied, Landeshauptmannstellvertreter Dr. Hannes Bauer, südlich von Kirchberg am Wagram den Spatenstich zum ersten von drei Bauabschnitten vor, mit dem die noch bestehende Lücke im Hochwasserschutz zwischen St.Johann und Bierbaum am Kleebühel geschlossen werden soll. Im Anschluss daran wird von Bierbaum bis Perzendorf weiter gebaut, der Hochwasserschutz von Perzendorf bis Stockerau (3. Bauabschnitt) ist bereits fertiggestellt. Gemeinsam mit der Bundesstraßenverwaltung wurde eine Betonleitwand neben der Fahrbahntrennung für den Hochwasserschutz verwendet.

Auch beim zweiten Bauabschnitt wird die Mitteltrennwand zwischen der Richtungsfahrbahn Krems – Wien für den Hochwasserschutz genutzt, die Kosten werden ebenfalls zwischen Wasserbau und Straßenverwaltung aufgeteilt. Nur der erste Bauabschnitt, der nunmehr begonnen wird, weicht von der Trassenführung der Bundesstraße 304 ab. Der Damm verläuft hier entlang der Donauauen am Rande der Felder. Möglich wurde der Weiterbau durch die Erhöhung des Budgetansatzes im Landes-Wasserbau „Donau-Thaya“ für die Jahre 2001 und 2002 bis zu 30 Millionen Schilling. Aus technischen und finanziellen Gründen war allerdings die Gliederung in drei Bauabschnitte notwendig.

Die Finanzierung (die Gesamtkosten für alle drei Abschnitte belaufen sich auf 261,5 Millionen Schilling) wird zwischen Bund, Land und Gemeinden zu 50, 30 und 20 Prozent aufgeteilt.


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