29.06.2007 | 18:10

„Familienfeier“ zum „80er“ von Prof. Feuchtmüller

„morgen-NÖ Kulturberichte“ mit Sonderbeilage

Das Erzbischöfliche Palais in Wien war am Mittwoch Abend Schauplatz einer großen „Familienfeier“, zu der die Kulturzeitschrift „morgen – NÖ Kulturberichte“ anlässlich des bevorstehenden 80. Geburtstages von Univ.Prof. Dr. Rupert Feuchtmüller eingeladen hatte. Präsentiert wurde eine umfangreiche Sonderbeilage in der neuesten Ausgabe. An der Feier nahmen die Kardinäle Dr. Franz König und Dr. Christoph Schönborn, die ehemaligen niederösterreichischen Landeshauptmänner Andreas Maurer und Siegfried Ludwig, Nationalbankpräsidentin a.D. Maria Schaumayer und viele andere Freunde und Wegbegleiter Dr. Feuchtmüllers teil, den der Geschäftsführende Präsident des Niederösterreich-Fonds, Dr. Paul Twaroch, als „kundigen Interpreten und begleitenden Führer durch die österreichische Kulturgeschichte“ bezeichnete. In seiner Laudatio verwies Kardinal Dr. Franz König vor allem auch auf die Verdienste des großen Kunsthistorikers und gläubigen Menschen um die Erzdiözese Wien, nämlich als Direktor des Dom- und Diözesanmuseums und Verfasser von drei Büchern über den Stephansdom.

Dr. Feuchtmüller wurde am 5. August 1920 in Moosbrunn in Niederösterreich geboren. Er studierte Germanistik und Kunstgeschichte in Wien und war zunächst als Kunsthistoriker bei der Kulturabteilung des Amtes der NÖ Landesregierung tätig. Von 1946 bis 1976 betreute er als Sachbearbeiter die alte Kunst und baute die Sammlung des NÖ Landesmuseums auf. 1960 begann er mit der Gestaltung großer kunsthistorischer Landesausstellungen. Nach seinem Ausscheiden aus dem NÖ Landesdienst wurde er 1973 Direktor des Erzbischöflichen Dom- und Diözesanmuseums in Wien. Er verfasste zahlreiche kunsthistorische Werke. Aus seiner Feder stammen unter anderem Publikationen über Gauermann, Waldmüller, den Kremser Schmidt, Sergius Pauser, über den Schnitzaltar in Mauer bei Melk und über die „Steinerne Bibel“ in Schöngrabern und zuletzt über den Wiener Stephansdom.


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